Haugg hat beim Monatsblitz September die Nase vorn

 

Beim Monatsblitz September gewann Gerhard Haugg, vor Peter Fax, Franz Wagner, Georg Soltes, Christian Stempfle und Martin Beh. 

In der Gesamtwertung gewinnt damit Maximilian Dauer vorzeitig. Die Plätze zwei bis fünf werden erst beim letzten Monatsblitz am 11.10.2019 entschieden.

 

GesamtwertungMonatsblitz

 


Bühler gewinnt Monatsblitz Juli- Teilnahmerekord 2019 


Beim Monatsblitz Juli nahmen elf Spieler teil, wobei drei davon im Jahr 2019 erstmals bei einem Monatsblitz mitspielten. Insgesamt wurde dadurch unser Teilnahmerekord von 19 Spieler im Jahr 2018 bei noch zwei weiteren anstehenden Turnieren im September und Oktober 2019 schon jetzt mit 22 Spielern geknackt. Über diese rege Teilnahme möchte sich der Schachklub Kötz/ Ichenhausen sich herzlich bei allen Spielern bedanken und hofft, dass auch in Zukunft noch mit einer weiteren Steigerung der Teilnemerzahl zu rechnen ist.

 

Das Monatsblitz Juli konnte Florian Bühler für sich entscheiden. Er gewann mit 9,5 Punkten aus 10 Partien und musste lediglich gegen Holger Januschewski (7 Punkte) einmal den Punkt teilen. Einen Treppchenplatz sicherte sich noch Joachim Horvath mit 6,5 Punkten. Auf dem vierten bis elften Rang landeten Norbert Reidinger (6 Punkte), Thomas Kurzweil (5,5 Punkte), Georg Soltes (5 Punkte), Franz Wagner (5 Punkte), Gerhard Haugg (4 Punkte), Erich Lambacher (3,5 Punkte), Martin Beh (2 Punkte) und Christian Stempfle (1 Punkt).

 

In der Gesamtwertung führt weiterhin Maximilian Dauer mit 20 Punkten Vorsprung das Feld vor Markus Neidlinger und Florian Bühler an. Auf den Plätzen vier bis zehn rückt das Feld immer näher zusammen. Somit bleibt mit Spannung abzuwarten, welche fünf Preisträger der Schachklub im Jahr 2019 ehren darf.

Das nächste Monatsblitz findet am Freitag, den 13.09.2019, im Gasthof Adler in Ichenhausen statt.

 

Gesamtwertung Zwischenstand 2019 

 

 

Schwäbisches Pokalfinale gegen die Schachfreunde Augsburg

 

Mit dem Pokal ist es so eine Sache....man hat eigentlich keine große Lust darauf, möchte aber auch nicht kampflos absagen. So begab es sich, dass sich nach langer Suche nach 4 Freiwilligen Markus, Thomas, Franz und ich uns den übermächtigen Gegnern aus Augsburg stellten.

Das Wetter war brütend heiß und zudem fand neben dem Spiellokal das Ichenhausener Pfarrfest statt, sodass wir eine fröhliche Blasmusikuntermalung genießen konnten.

Zum Schachlichen: Markus schmiss nach ca. zehn Zügen eine Figur weg und gab prompt auf. Gut, eine Niederlage gegen den Shooting Star Zharko Vuckovic kann natürlich passieren, doch die Art und Weise tat schon weh. 
Thomas wollte da hintenan stehen und warf ebenfalls eine Figur einzügig weg. Er versuchte es gegen Robert Vuckovic noch mit Verwicklungen, doch diese schlugen fehl.
Der Start war schon mal missglückt.
Franz sorgte für den Anschlusstreffer. In einem Italiener agierte sein Gegner wenig zielstrebig und Franz konnte nach einer längeren Kombi einen Turm und die Partie gewinnen. 
Ich stand gegen Papa Vuckovic eigentlich durchweg passiv. Den entscheidenden Nachteil brachte wohl ein Damentausch, da dadurch meine Figuren mehr oder wenig planlos in der Gegend herumstanden und ich keinen konkreten Plan hatte. Alex spielte das auch mit einer fidemeisterlichen Genauigkeit herunter und kurz vor der Zeitkontrolle war der Drops gelutscht. 

Kötz/Ichenhausen - Schachfreunde Augsburg 1:3
Bühler (2080) - FM A. Vuckovic (2339) 0:1
Neidlinger (2033) - Z. Vuckovic (2271) 0:1
Kurzweil (1821) - R. Vuckovic (1856) 0:1
Wagner (1820) - Schindler (1844) 1:0

 

 

Bühler ist Vereinsmeister 2019


Florian Bühler konnte seinen Titel auch dieses Jahr erfolgreich verteidigen. Damit gelang ihm der Sieg zum dritten Mal in Folge. Auf dem zweiten Platz landete Frank Schwabedahl mit einem Punkt Rückstand. Auf den Plätzen drei bis acht folgten Franz Wagner, Georg Knoll, Christian Stempfle, Thomas Echerer, Martin Beh und Georg Soltes.

 


Bühler gewinnt Monatsblitz Juni souverän 


Beim Monatsblitz Juni konnte sich Florian Bühler ungeschlagen den ersten Platz sichern. Auf den Plätzen zwei bis sechs folgten Joachim Horvath, Franz Wagner, Gerhard Haugg, Martin Beh und Georg Soltes. In der Gesamtwertung verbesserte sich Florian Bühler auf Rang 3. 

 


Dauer baut Führung in der Gesamtwertung beim Monatsblitz Mai weiter aus


Beim Monatsblitz Mai konnte sich Maximilian Dauer mit 10,5 Punkten aus 11 Runden erneut den Sieg sichern. Lediglich gegen den Zweitplatzierten Markus Neidlinger (9,5 Punkte) musste er den Punkt teilen. Auf dem dritten Rang landete Florian Bühler mit 9 Punkten. Auf den Plätzen 4 bis 11 folgten Gerhard Haugg (6,5 Punkte), Thomas Echerer (5,5 Punkte), Christoph Blösch (5 Punkte), Joachim Horvath (5 Punkte), Franz Wagner (3,5 Punkte), Martin Beh (1,5 Punkte), Georg Soltes (1 Punkt) und Christian Stempfle (1 Punkt).
In der Gesamtwertung konnte Maximilian Dauer den Vorsprung auf Platz 2 auf 20 Punkte ausbauen. Florian Bühler konnte sich auf Rang 4 verbessern.

 

 

Dauer gewinnt Monatsblitz April

 

Beim Monatsblitz April konnte sich Maximilian Dauer ungeschlagen mit 12,5 Punkten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgte Florian Bühler mit 11 Punkten. Markus Neidlinger erreichte trotz schlechterer zweiter Runde den Treppchenplatz mit 9,5 Punkten. Die Plätze vier bis acht belegten Georg Knoll (9 Punkte), Franz Wagner (6 Punkte), Thomas Echerer (5,5 Punkte), Christian Stempfle (1,5 Punkte) und Martin Beh (1 Punkt).

 

In der Gesamtwertung führt weiter Maximilian Dauer vor Markus Neidlinger. Thomas Echerer belegt Rang 3. 

 

Erfreulich ist, dass bereits nach 7 gespielten Monatsblitz-Turnieren bereits 18 Spieler teilgenommen haben. Im Jahr 2018 waren es insgesamt 19 Spieler, sodass zu hoffen ist, dass der ein oder andere Spieler 2019 noch an unseren Turniern teilnimmt, um die Teilnehmer Zahl von 2018 zu knacken.

 

Das nächste Monatsblitz findet am 10.05.19 im Gasthof Adler statt. Dabei findet auch unsere Aufstiegsfeier statt. Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Gasthof Adler gemeinsam zum Essen und werden anschließend das Monatsblitz Mai spielen. Alle Freunde unseres Vereins sind selbstverständlich wie immer auch herzlich eingeladen. Die Spielgemeinschaft freut sich auf euer Kommen! 

 

 

 

Ichenhausen macht ersehnten Aufstieg perfekt 

 

Am letzten Spieltag traten wir bei der SG Augsburg an. Vor dem Spiel wussten wir, dass 1,5 Brettpunkte zum Aufstieg reichten. Trotzdem nahmen wir auch dies ernst, da wir in den letzten Jahren bewiesen hatten, am letzten Spieltag den Aufstieg meistens zu vergeigen. 

 

Als Erstes einigte sich Thomas Echerer, der sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, an Brett 8 mit seinem Gegner auf Remis. Damit hatten wir den ersten von drei halben Punkten in der Tasche.

Anschließend rauchten Maximilian Dauer und Evander Hammer ebenfalls die Friedenspfeife. Dauer bot ebenfalls früh Remis, was Hammer jedoch ablehnte. Nach zwei Stunden bat der Augsburger dem Ichenhauser in etwas schlechterer Stellung selbst Remis an, was Dauer angesichts des dann verbleibenden halben Punkt zum Aufstieg annahm. Wenige Minuten später wurden dann auch die Partien Kurzweil- Uhl und Blösch-Hutter mit einem Unentschieden beendet. Der Aufstieg war perfekt. Nach dem Zwischenstand von 2-2 verlor dann Markus Neidlinger gegen Jonathan Reitemann. Neidlinger kam gut aus der Eröffnung, übersah dann in guter Stellung dann in einer Kombination einen Zwischenzug und verlor eine Figur. Diese verwertete der Augsburger souverän. Sowohl Franz Wagner, als auch Giannino Domenico konnten ihre schlechtere Stellung noch unentschieden halten. Frank Schwabedahl, der beste Scorrer der Liga (6,5/7), konnte seinen sechsten Sieg einfahren und damit das 4-4 Unentschieden besiegeln.

 

 

 

Dauer übernimmt Gesamtführung beim Monatsblitz


Beim Monatsblitz März konnte sich Maximilian Dauer mit 14 Siegen aus 14 Spielen den ersten Platz sichern und damit den ersten Platz in der Gesamtwertung übernehmen. Den zweiten Platz erreichte Thomas Echerer mit 8,5 Punkten. Dank des direkten Vergleichs landete Gerhard Haugg mit 8 Punkten vor Erich Lambacher mit 8 Punkten auf dem dritten Rang. Auf den Plätzen fünf bis acht folgten Franz Wagner (7,5 Punkte), Georg Soltes (5 Punkte), Martin Beh (3,5 Punkte) und Christian Stempfle (1,5 Punkte).

In der Gesamtwertung konnte sich Thomas Echerer auf Rang drei verbessern.

 

Gesamtwertung

 

 

Die Tür zur Schwabenliga I steht weit auf!!!


Ich beginne meinen Bericht zu unserem 7,5:0,5 Kantersieg gegen den SK Caissa Augsburg mit einen freundlichen Gruß gen Nördlingen. Unsere Schachfreunde aus dem Ries feierten nämlich einen unerwarteten 6:2 Erfolg gegen unseren engsten Kontrahenten Wertingen und ermöglichten somit erst unsere komfortable Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag. 
Doch nun zu unserem Mannschaftskampf: 
Ich war hocherfreut, unter unserem Banner ein starkes Heer versammelt zu sehen, das gewillt war, den Recken aus Augsburg den Garaus zu machen. Hilfreich war hierbei, dass Caissa ohnehin nur mit 6 Mann antrat. Somit hatten der stets zuverlässige Franz sowie der diesmal noch reichlich verkaterte Christoph spielfrei. Nimmt man natürlich gerne mit.
Domenico war nicht wirklich in Kampeslaune und teilte ziemlich schnell den Punkt mir Tibor Györi. Was Domenico zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass dies der einzige Punktverlust des Tages bleiben sollte. 
Das Gefecht entfaltete sich an allen übrigen Brettern. Thomas erlegte den nächsten Augsburger. "Präsi" Werner Sedlmayr musste dem verwegenen Kurzweilschen Angriff Tribut zollen und seine komplett kaputte Stellung aufgeben. 
Frank musste reichlich kämpfen, es wurden bereits früh die Damen getauscht. Das hielt Frank, der bereits viele Schlachten geschlagen hat, nicht davon ab, stetig den Druck auf die feindliche Stellung zu erhöhen und Schachfreund Kellermann schließlich mattzusetzen. 
Da die Schlacht bereits gewonnen war, galt es nun, die letzten feindlichen Bollwerke niederzumachen. Ich hatte gegen Max Krämer einen zweischneidigen Angriff gestartet, der genauso gut auch in die Hose hätte gehen können. Aber mein Kontrahent fand nicht die korrekten Verteidigungszüge und ich konnte ein unausweichliches Mattnetz konstruieren. 
Markus hatte zu einem früheren Zeitpunkt Remis geboten. Doch Robert Luhn lehnte ab, stellte einen Bauern ein, opferte eher sinnlos eine Qualität und musste schließlich aufgeben. 
Max blieb die Ehre der letzten Partie. Auch er hatte seinem Augsburger Gegner bereits ein Remis angeboten, das dieser ablehnte. Im Leichtfigurenendspiel gewann Max taktisch eine Figur und verwertete souverän. 
Gespannt blicken wir nun gen Augsburg. 

 

Tabelle


Dauer gewinnt Monatsblitz Februar

 

Beim Monatsblitz Februar konnte sich Maximilian Dauer mit 12,5 Punkten vor Markus Neidlinger mit 11 Punkten durchsetzen. Auf den dritten bis siebten Platz folgten Thomas Echerer, Franz Wagner, Georg Soltes, Martin Beh und Christian Stempfle.

In der Gesamtwertung führen nun Maximilian Dauer und Markus Neidlinger gemeinsam das Feld an.

 

Gesamtwertung

 

 

5. Spieltag der Schwabenliga II Nord:

Aufgrund der verschneiten Autobahn und einem damit einhergehenden Unfall begann unsre Partie gegen Aichach erst kurz vor 11 Uhr. Da die Aichacher aber nichts für das Wetter oder etwaige Staus können, ließen wir die Uhren erst laufen, als alle Spieler an ihren Brettern saßen.

Aichach hatte große Personalprobleme und deshalb waren wir klarer Favorit.
Dass gerade unsre hinteren Bretter nicht zum Spaßen aufgelegt waren, zeigte Franz mit einem wilden Angriff sowie Thomas mit einem netten Eröffnungstrick. Beide Gegner hingen in den Seilen, lebten aber noch. Domenicos Kontrahent verbrannte sehr viel Zeit, ich stand ziemlich seltsam, Caro meiner Meinung nach klar besser und Markus ausgeglichen. 
Kleine Anekdote: Ich musste Christoph kurz nach 10 Uhr aus dem Bett klingeln. Bei ihm hatte der vorabendliche Faschingsball noch Spuren hinterlassen 

;-)

Erste Erfolgserlebnisse traten ein: Franz und Thomas konnten ihre Gegner besiegen. Markus einigte sich mit Bernhard Lenz nach einer wilden Kombination, bei der gleichzeitig mehrere Figuren hingen, auf ein Remis. Er hatte zwar die Qualität mehr, dafür ein paar Bauern weniger. 
Domenico bekam ebenfalls ein Remis. Er hatte zwar zwei Figuren für einen Turm, doch der Gegner besaß ein paar ungemütliche Freibauern. Domenico freute sich über die Punkteteilung.

Ich konnte Christian "Charlie" Glaser in einem Damen- und Leichtfigurenendspiel niederringen, in dem sich mein Springer als deutlich gefährlicher herausstellte als sein Läufer. 
Als wir draußen analysierten, kamen weitere gute Nachrichten:
Caro hatte ebenfalls gewonnen. Wie genau, kann ich leider nicht sagen. Und Franks Gegner verlor in Zeitnot die Übersicht und ga ebenfalls auf. 
Als Letzter musste unser Spätaufsteher Christoph kämpfen. Das Endspiel endete in einem Remis.

Wir stehen punktgleich mit Wertingen an der Tabellenspitze, haben jedoch drei Brettpunkte mehr sowie den direkten Vergleich gewonnen. In drei Wochen geht es gegen Caissa.

http://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/schwaben/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1352


 

Unsere 2. Mannschaft :


 

Die 2. Mannschaft musste in Bäumenheim ran. 

Alles hatte ziemlich besch...eiden angefangen. Wir konnten nur 6 von 8 Bretter besetzen. 

Selbst das Wetter hatte mit Schnee und Eisregen die Anfahrt erschwert und zu meinem Entsetzen mussten wir bei der Ankunft feststellen dass es keinen Kaffee gab.


 

Wir haben Brett 2 und 7 leer gelassen. Damit konnten wir auf Brett 1 (Norbert) und 3 (ich) weiß spielen. Direkt 0 zu 2 Hinten gegen einen Gegner der durchschnittlich 100 DWZ Punkte mehr hat. Das wird hart.


 

Alle Spiele sind ruhig ohne jegliche Überraschungen gestartet.

Auf Brett 6 bei Max kam es zur ersten Entscheidung. Max hatte es als Schwarz unbeschadet aus der Eröffnung geschafft und konnte einen vielversprechenden Angriff aufbauen. Leider hat er einen Zug etwas zu schnell gezogen und kurz nach dem Drücken der Uhr bemerkt dass er einen riesen Fehler gemacht hat. Damit war eine Leichtfigur und das Spiel eingestellt. Schon 0:3


 

Unser Spielführer Martin auf Brett 4 hatte sich als Schwarz gegen einen angriffslustigen Gegner stellen müssen. Der Gegner hat seinen Angriff aber so lieblos aufgezogen dass nach einem Damenabtausch die Partie sehr Remis-Lastig stand auf dass sich die Spieler dann auch geeinigt haben. Der erste halbe Punkte für uns. 0,5 zu 3,5. 


 

Auf Brett 3 bin ich gut aus der Eröffnung gekommen und hätte es im Mittelspiel noch beinah verschenkt. Aber nach 2 Stunden bin ich auch ohne Kaffee endlich wach geworden und konnte meinen Gegner niederringen. Damit konnte ich auf 1,5 zu 3,5 verkürzen


 

Norbert hatte auf Brett 1 die wohl komplizierteste Partie von uns allen. Beide Kontrahenten standen gleich gut oder gleich schlecht. Je nachdem aus welchen Blickwinkel man die Partie betrachtete. Keiner der beiden wollte die sehr kritische Stellung zum Endspiel bringen und einigten sich auf ein Unentschieden. Damit konnte Bäumenheim schon mal nicht mehr verlieren. 2 zu 4.


 

Wolfgang hatte auf Brett 4 als weiß allerhand Schwierigkeiten die Stellung noch zu halten nachdem er relativ früh einen Bauer eingestellt hat. War zwar nur ein Bauer, aber die Stellung sah böse aus. Von seinem Gegner nicht konsequent genug gespielt konnte sich Wolfgang in ein Remis retten.


 

Auf Brett 8 wollte Georg nichts anbrennen lassen und hat sich sehr defensiv in der Anfangsphase gezeigt. Damit ist er aber gut gefahren und ist mit einem Mehrbauer Richtung Endspiel gesteuert. Nachdem er aber diesen eingestellt hat haben sich beide auf ein Remis geeinigt.


 

Damit Verloren wir 3:5 gegen Bäumenheim.

Da wir mit 2 Mann weniger angetreten sind, würde ich sagen ist das in Ordnung

 

Nachtrag zu unserem Pokalviertelfinale gegen Dietmannsried:

 

Nachdem wir in der ersten Runde ein Freilos hatten, standen wir aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahl des diesjährigen Pokals bereits im Viertelfinale. Unsere Gegner waren für uns recht unbeschriebene Blätter, da die Kreisliga Südschwaben, in der sich Dietmannsried tummelt, doch recht weit entfernt ist.

Ich hatte doch tatsächlich drei tatkräftige Kollegen gefunden, die sich mit mir der Aufgabe stellen wollten. Frank ist ja um jede Spielpraxis dankbar, außerdem den im Winterurlaub befindlichen Thomas und Rentner Franz.

Auf dem Papier war Dietmannsried mit seinen besten Leuten angetreten, doch dennoch waren wir klarer Favorit. Allerdings taten wir uns zu Beginn ziemlich schwer, dieser Favoritenrolle gerecht zu werden. Franz hatte in einer Kombi eine Qualität veroren, stand jedoch noch halbwegs brauchbar. Frank stand sehr seltsam, er hatte die Königsindische Verteidigung seines Gegners völlig misshandelt. 
Bei Thomas stand es ungefähr ausgeglichen und ich stand zwar gedrückt, aber das hat ja Caro-Kann so an sich.

In der Zeitnot fiel dann die Entscheidung zu unseren Gunsten:
Mein Gegner hatte seine Dame abseits gestellt und ich konnte einen durchschlagenden Königsangriff aufziehen. Franks Kontrahent warf in Zeitnot eine Figur weg und ruinierte seine gute Stellung. Somit stand es 2:0 und wir waren weiter. Hinten wurde Franz ein Remis geschenkt und auch Thomas gab sein remisliches Turmendspiel unentschieden.

http://www.schachverbandschwaben.de/index.php?id=1086

 

 

Neidlinger gewinnt Monatsblitz Januar 

Beim Monatsblitz Januar hatte Markus Neidlinger erneut die Nase vorn. Er gewann mit 9/10 vor Maximilian Dauer mit 8,5/10. Auf den Plätzen drei bis sechs folgten Peter Fax, Thomas Echerer, Martin Beh und Christian Stempfle.

In der Gesamtwertung führt Neidlinger vor Dauer und Fax. Gesamtwertung Monatsblitz


 

Schwabenliga 2 Nord und Kreisliga

 

Mannschaftskampf in Kriegshaber:

 

Als ich mich zur Halbzeit der Begegnung mit Markus vor der Tür

unterhielt, meinte dieser noch, dass "es heute an einem von uns läge,

die Schäfchen ins Trockene zu bringen". Oder zumindest sagte er etwas in

der Art. Und ja, wir standen beide ordentlich mit guten Chancen. Zuvor

hatte Franz kampflos gewonnen und Peter war bereits früh als Weißer

überfahren worden. Caro stand trotz Mehrfigur sehr grenzwertig, während

Frank deutlichen Vorteil hatte. Bei Thomas und Max war noch nichts klar.


 

Ich hatte im Vorfeld reichlich zu kämpfen, um acht Mann ans Brett

bringen zu können. Domenico fiel zum ersten Mal aus, seit er bei uns

spielt. Zudem waren Joachim, Christoph und die langzeitpausierende Tina

nicht dabei.


 

Da auch bei Kriegshaber Leute fehlten, trafen zwei ungefähr gleich

starke Temas aufeinander. Thomas musste seine Partie leider aufgeben, da

er in einem schlechten Endspiel gelandet war. Nun wurde es immer

schlimmer: Nicht nur Markus stand plötzlich auf Verlust, sondern auch

ich hatte trotz Mehrqualität den gegnerischen Figuren inzwischen wenig

entgegenzusetzen. Das hatten wir schön vergeigt. Zwischenstand 1:4.


 

Frank erzielte soverän unsren ersten herausgespielten Punkt. Doch da Max

mit viel Dusel noch ein Remis geholt hatte, stand bereits unsre

Niederlage fest. Caro feierte immerhin ein gelungenes Saisondebut und

gewann mit Mehrfigur durch Zeitüberschreitung.


 

Da Leipheim im Parallelspiel die SG Augsburg geputzt hat, stehen drei

Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Mal schauen, wer sich am Ende

durchsetzt.


 

Zur zweiten Mannschaft

Am 16.12.2018 dürfte die 2.Mannschaft zum Derby nach Leipheim. Unsere Erste hat sich großzügig bei uns bedient und drei Spieler ausgeliehen. Trotzdem konnten wir jedes Brett besetzen. Was bei unseren Gegner jedoch nicht der Fall war. Auch dort hat die zweite Mannschaft einige Spieler der ersten ausgeliehen und musste daher das Erste und Dritte Brett freilassen.

Aber somit haben wir schon mal früh einen 2:0 Vorsprung gehabt.


 

In Zeitnot ist bei diesem Zusammentreffen wirklich keiner gekommen. Besonders die hinteren Bretter 8, 7 und 6 sind schnell Richtung Endspiel gestürmt. Als erstes war aber ich auf Brett 2 fertig. Denn wir sind soweit erst gar nicht gekommen. Mein Gegner ist eine Eröffnungsfalle getappt aus der er sich nicht mehr befreien konnte. Nach 14 Zügen konnte ich den Vorsprung auf 3:0 erhöhen.


 

Auf Brett 4 hat Wolfgang sich einen Dauerbeschuss seines Gegners stellen müssen. Nachdem sich der Rauch auf dem Schlachtfeld gelegt hat ist er aber zu einem Gegenspiel gekommen. 


 

In der Zwischenzeit war auf Brett 8 bei Uwe außer viele Bauern nur noch Türme und jeweils 1 Läufer vorhanden. Unser Mannschaftsführer hat Uwe geraten ein Remis anzubieten. Wahrscheinlich weil auch er gesehen hat dass Uwe seinen Läufer nicht mehr retten kann wenn der Gegner ihm nachsetzt. Das Remis ist ausgeblieben, aber der Läufer durfte ebenfalls weiterleben. Am Schluss hat das aber leider auch nichts mehr geholfen. Ein Mehrbauer konnte das Spiel für den Leipheimer Spieler entscheiden. Leipheim hat den "Anschlusstreffer" geschafft. 3:1


 

Auf Brett 5 hatte Max seinen jungen Gegner schnell eine Leichtfigur abgenommen und drängte weiter nach vorne. Nachdem er seinen Gegner auch noch um dessen Dame erleichtert hat war das Spiel vorbei. Damit konnten wir die Mannschaftspartie schon mal nicht mehr verlieren. 4 Punkte haben wir schon mal.


 

Auch auf Brett 7 hat unser Lorenz im Endspiel den Faden und damit das Spiel verloren. Nur noch 4:2


 

Georg hat sich auf Brett 6 als Schwarz auf einen Theorie-lastigen Franzosen eingelassen, bei dem er leider den kürzeren gezogen hat. 


 

Damit stand es 4:3, und ob wir nun mit einem Sieg oder Unentschieden nachhause gehen,  hing von Wolfgang auf Brett 4 ab, der mittlerweile auch im Endspiel angekommen war. Aber auch auf diesem Brett haben wir im Endspiel das Nachsehen gehabt. Damit hat Leipheim das rettende 4:4 geschafft.



 

Bühler gewinnt Robert Albrecht Turnier

 

Zunächst noch kurz was zum Robert-Albrecht Turnier:

 

Das diesjährige Robert-Albrecht-Turnier in Großkötz entwicklte sich

recht bald zu einem Duell Kötz/Ichenhausen gegen Leipheim. Aus der

Güssenstadt war eine zahlreiche Delegation zu uns gekommen, welche auch

noch deutlich pünktlicher war als die Gastgeber. Am Brett ging es

bereits früh hoch her. Ich spielte in der ersten Runde gegen den

aufstrebenden Leipheimer Lohmann. Schachlich nicht ohne, zeigt sich

dieser jedoch als schlechter Verlierer. Er ließ in verlorener Stellung

einfach die Zeit ablaufen. Das war mehr als peinlich, aber vielleicht

legt sich ein solches Verhalten bei fortgeschrittenem Alter. In Runde 2

stand ich gegen Norbert Reidinger komplett auf Bruch und hatte nur

Dusel, trotz Minus-Turm noch ein Remis zu ergattern. In der nächsten

Runde gelang mir ein Sieg gegen Joachim, der in der 1. Runde gegen Max

Adam ausgerutscht war. Vorentscheidendes tat sich in Runde 4, als ich

Wolfgang Schäfer besiegte. Es war eine vogelwilder Sizilianer, in dem

ich das bessere Ende für mich hatte. Danach gab es noch zwei weitere

Leipheimer Kids, darunter Tim Schwegler.


 

In der Endtabelle stehe ich mit 5,5/6 vor Wolfgang Schäfer, Dominik

Lohmann und Joachim Horvath.



 

Dritter Sieg im dritten Spiel:


Wir durften am 3. Spieltag der SL II Nord gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen TSV Wertingen antreten. Unsre Besetzung aus der Leipheim-Begegnung hatte noch etwas gutzumachen und deshalb freute es mich, alle Mann an Bord wissen zu können. Bei unsren Gegnern sah es anders aus, es fehlten die Schachfreunde Wiest, Göttle und Endisch. Dennoch war Wertingen mit einer recht ausgeglichenen Truppe angereist und wollte uns das Leben schwer machen. 
Domenico hatte zu mir bereits früh gesagt, dass er Otto Helmschrott überrollen werde. Er habe alle Varianten geprüft und es gebe für den Wertinger Mannschaftsführer kein Entrinnen. Ich war frohen Mutes, sah Domenicos Angriff doch tatsächlich vielversprechend aus. Leider überstürzte unser Mann jedoch die Attacke. Otto konnte einen Abtausch erzwingen und stand mit Mehrbauern da. Domenico gab entnervt auf. 
Kurze Zeit später endete Maxens Partie gegen Kugelmann in einem Remis. Max stand im Caro Kann passiv und war deshalb mit der Punkteteilung zufrieden. 
Jetzt war es aber an der Zeit, endlich selbst voll zu punkten und zwar in Form unsrer hinterer Bretter. Sowohl Christoph als auch Thomas waren klarer Favorit in ihren Partien und nach und nach münzten sie ihren Vorteil in Punkte um. Wie genau die Entscheidung fiel, habe ich leider nicht mitbekommen. 
Als dann auch Markus am Nebenbrett sein Endspiel sehr souverän abspulte, obwohl er von der Eröffnung keinen großen Plan gehabt hatte, war ich bereits sehr gut gelaunt. 
Frank sorgte bereits für den Sieg. Nach und nach hatte er im Sizilianer seinen Vorteil gegen Josef Stuhler ausgebaut und schließlich Material gewonnen. Das war eine gelungene Revanche für die letztjährige Niederlage gegen denselben Gegner. 
Joachim musste sich leider Kilian Stuhler geschlagen geben. Er hatte nach eigener Aussage "den Faden verloren", den Kilian bereitwilig aufnahm und somit für den zweiten Wertinger Sieg sorgte. 
Zum Abschluss meine Partie: Ich kam aus einem Holländer heraus zu einem netten Königsangriff, doch wählte den falschen Weg, eine Figur zu opfern. Dankenswerterweise spielte auch Zoltan Budai nicht korrekt und ich konnte schließlich ein undeckbares Matt drohen, da den gegnerischen Spitzenbrett die Schachgebote ausgingen. 
Im Dezember geht es nun gegen Kriegshaber II, das sich durch einen Kantersieg gegen Aichach schon mal warm gespielt hat.


 

Zur zweiten Mannschaft


 

Ein wichtiges Spiel für die 2. Mannschaft war diesen Sonntag am 25.11. Es galt Punkte zu holen um in der Liga bestehen zu können. Denn bisher ist die Punkte-Ausbeutung relativ mager ausgefallen. Zu Gast war der FC Gundelfingen, die es zu schlagen galt. Mit einer Durchschnitts-DWZ Zahl von ungefähr 1500 sind beide Mannschaften in der gleiche Gewichtsklasse. 


 

Unsere 1. Mannschaft hat sich unseren ELO-stärksten Spieler Thomas Kurzweil ausgeliehen, aber wir konnten trotzdem 8 kampfbereite Spieler für dieses Heimspiel aufstellen. Genau genommen sogar einen zu viel, denn der Gegner hat das erste Brett leer gelassen. Somit hatte Franz das zweifelhafte Vergnügen eines Kampflosen Sieges. Aber damit lagen wir immerhin 1:0 in Führung.


 

Auf dem zweiten Brett hat sich Norbert mit seinen Gegner recht zügig fest gefahren und einigten sich schnell auf ein Remis. 


 

Nachdem ich auf Brett 3 einen Angriff des Gegner unterschätzt habe und das Spiel dadurch leichtsinnig verlor, hat der Gegner ausgeglichen. Unsere Mannen wussten wir brauchen diese Punkte. Jeder der in der Lage war noch für einen Sieg zu kämpfen hat ein Remis nicht in betracht gezogen. Das galt für Martin auf Brett 4, Wolfgangs Domes auf 5 sowie Adam max auf 6 und Erich auf 7. Nur auf Brett 8 Stand es nicht gut. Lorenz lag eine Leichtfigur hinten. Durch diese Situation nach vorne gepeitscht und mit dem Mut der Verzweiflung warfen sich alle in die Offensive. 


 

Als nächstes war die Partie von Max fertig. In der Offensive hat er sein Glück gefunden und ging für uns in Führung. 2,5 zu 1,5.


 

Kurz danach konnte auch Erich sein Spiel für sich entscheiden. Damit hat er auch sein 2. Spiel in Folge gewonnen! Leider hatte Wolfgang nicht so viel Glück und gab einen Punkt ab. Noch 3,5 zu 2,5 für uns.

Aber auch unser Martin konnte seinen Angriff zu einem erfolgreichem Ende bringen und somit den frühzeitigen Sieg klar machen. 4,5 zu 2,5. Auf dem 8. Brett konnte Lorenz immerhin noch ein Remis raus holen, was den Endstand 5:3 besiegelte.


 

Damit konnten wir in diesem Remis-armen Spiel wichtige Punkte gut machen.


 


 

2. Spieltag der Schwabenliga Nord:


 

Oh je...da sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Im Derby gegen den VfL Leipheim gab es einen glücklichen 4,5:3,5 Erfolg. Dadurch stehen wir zusammen mit Wertingen und der SG Augsburg verlustpunktfrei weiter an der Tabellenspitze.

Das Match gegen die Güssenstädter begann sehr erfreulich, denn unsere Gegner saßen nur zu sechst am Brett. Anton war bei einer Familienfeier und Leipheim verzichtete darauf, mit Leuten aus der Zweiten aufzufüllen. Auch verzichteten sie auf bewährte Kräfte und gaben an 7 und 8 Nachwuchsspielern den Vorzug.
Ich hatte meinerseits alles aufgefahren, was wir im Angebot haben. Mit einem DWZ Schnitt von knapp 2000 waren wir so gut aufgestellt wie noch nie. 

Leider nahm die Begegnung einen sehr negativen Verlauf:
Am Spitzenbrett hatte ich mir gegen FM Thomas Brückner ohnehin nicht viel ausgerechnet. Doch wie ich nach 21 Zügen die Segel streichen musste, war schon sehr traurig. 

Domenico hatte die Nacht über nicht geschlafen und er musste seinem Körper Tribut zollen. Er stand gegen Georg Knoll immer passiv. Georg verpasste zwischendurch zwar entscheidenden Vorteil, doch Domenico warf im Leichtfigurenendspiel einfach einen Bauern über Bord und gab frustriert auf. 
Somit stand es 2:2.

Joachim war gegen Wolfgang Schäfer eigentich gemütlich aus der Eröffnung gekommen, doch der geschlossene Sizilianer erwies sich als sehr zugeschoben. Bei immer geringer werdender Zeit und nach einem etwas unglücklichen Abtausch bot Joachim Remis, welches auch umgehend angenommen wurde. Vielleicht spielte hier das DWZ Plus von 300 Punkten eine größere Rolle, denn Schäfer stand am Schluss angenehm.

Thomas hatte gegen den ehemaligen Ichenhausener Tim Schwegler einen Bauer mehr, doch seine Figuren standen recht passiv. Ein Remis war die Folge.

Bei noch zwei laufenden Partien bot mir der gegnerische Mannschaftsführer an, beide Partien Remis zu geben. Da ich nicht über die Köpfe meiner Leute hinweg entscheiden möchte, ließ ich ihnen die Wahl. Während Christoph in einer zugeschobenen Stellung mit lediglich Schwerfiguren auf dem Brett einem Remis wohlgesonnen war, wollte Frank in einem komplizierten Endspiel weiterspielen.

Christoph teilte wenig später trotzdem den Punkt mit seinem ca. 400 (oder waren es 300?) Punkte schlechteren Gegner. Es war aber auch nichts los in der Stellung.

Frank ließ mich wie schon öfters während der Zeitnot Höllenqualen leiden. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass Thomas Kirschner die Möglichkeit zu einem Freibauern hatte. Doch irgendwie verlor dieser den Faden im Leichtfigurenendspiel. Frank hatte durch einen Zwischenzug bald einen Bauern mehr. Kirschner bekam seinen Freibauern zu spät. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frank bereits ein Mattnetz gebaut. 
Danach mussten alle Beteiligten kräftig durchpusten.

In der nächsten Runde geht es gegen das starke Team aus Wertingen. Das könnte bereits einen vorentscheidenden Charakter haben.

 

Tabelle

 

 

Zweiter Spieltag Kreisliga


 

Die 2. Mannschaft war zu Gast bei Zusamzell. Mit einer herzliche Gastfreundschaft wurden wir empfangen. Beide Mannschaften brauchen dringend Punkte. Das versprach ein spannendes Match zu werden!


 

Uhren gestellt, und los geht’s.


 

Das Match hat noch gar nicht richtig angefangen da hört man aus einer Ecke schon "Ich biete Remis" und unser Adam Max schüttelt die Hand seines Kontrahenten. Nach 13 Zügen und nicht mal 10 Minuten haben die beiden ihre Partie beendet. 


 

Vielleicht von diesem Blitzschach angesteckt hat auch die Nachbar-Partie auf Brett 5 ein schnelles Ende genommen. Wolfgang Domes hat es nach einer wilden Opfer im Zentrum nicht mehr aus der Eröffnungsphase geschafft und musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Somit lagen wir einen Punkt zurück. 


 

In der Spitzenpartie auf dem ersten Brett traf jung auf alt, Energie auf Erfahrung, Stryczek Johannes auf Wagner Franz. Nach einer wilden Partie mit schnellem Figuren-tausch fanden sich beide in einem Springer-Läufer Endspiel wieder, in dem die Erfahrung über die "Jugend" siegte. Franz hat für uns ausgeglichen!


 

Die Spiele wurden intensiver. Keiner der Mannschaften wollte verlieren. Beide kämpften erbittert um jeden weiteren Punkt. So auch unser Erich Lambacher auf Brett 7 gegen Müller Peter. Dort stand es auf Remis, welches Erich auch anbot. Aber sein Kontrahent lehnte ab und wollte das Endspiel ausspielen. Dort wollte er etwas erzwingen was einfach nicht funktionierte und Erich stand auf einmal besser und konnte einen Bauern zur Dame umwandeln und das Spiel dadurch entscheiden. Führung! 2,5 zu 1,5. 


 

Auf Brett 3 hatte ich nach einer holprigen Anfangsphase klar die bessere Stellung, welche ich aber nicht zu einem klaren Vorteil umwandeln konnte und nahm das angebotene Remis an.  


 

Auf Brett 2 hatte es unser Fax Peter gar nicht leicht. Sein Gegner hatte es geschafft ihn um eine Leichtfigur zu erleichtern. Aber unser Peter hat die Spannung nie aus dem Spiel gelassen und trotz seines Figur Rückstands den Gegner zugesetzt. Der ständige Druck von Peter hat den Gegner letztendlich zu einem Fehler verleitet welche Peter eiskalt ausnutzte und einen weiteren Sieg für uns verschaffte.


 

Spielstand 4:2 für uns, noch 2 Spiele am laufen.

Martin auf Brett 4 hatte ein sehr intensives positionelles Spiel. Jede kleinste Aktion kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Weder die Stellung, noch sein Gegner konnten ihn besiegen... aber die Zeit schon. 


 

Nur noch 4:3. Damit waren alle Augen auf die letzte, aber vielleicht interessanteste Partie auf Brett 8 gerichtet. Soltes Georg gegen Stryczek Matthias. Beiden kämpften mit offen Visier. Man wusste sofort das dieses Spiel nicht Remis ausgeht. Einer von beiden wird Matt gesetzt. Aber wer von beiden? Welcher Angriff ist stärker? Georg hat alles auf eine Karte gesetzt und wie ein Löwe angegriffen. Den wichtigen Durchbruch hat er leider nicht geschafft und war zu viele Figuren hinten um das Spiel weiterführen zu können. 


 

Somit trennten wir uns von den überaus netten Gastgebern mit einem fairem Remis.


 

Tabelle


 

Neidlinger gewinnt Monatsblitz November 

 

Beim Monatsblitz November hatte diesmal Markus Neidlinger die Nase vorn. Er gewann mit 8 Punkten vor den punktgleichen Thomas Echerer und Florian Bühler. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Peter Fax, Maximilian Adam und Martin Beh. In der Gesamtwertung führen Markus Neidlinger, Peter Fax und Maximilian Dauer mit 27 Punkten das Feld an. Dahinter folgen Florian Bühler mit 22 und Joachim Horvath mit 21 Punkten.

Gesamtwertung 

 

Erster Spieltag SL II Nord:
Die Sommerpause ist zu Ende und wir konnten im Rennen um den Aufstieg in die SL I den ersten Etappensieg verbuchen. Es langte gegen den SK Nördlingen auch mit einer durchwachsenen Leistung zu einem soliden 5,5:2,5 Sieg. 
Ich musste im Vorfeld Max ersetzen. Zudem gönnt sich Tina derzeit eine Auszeit. Dafür kamen die erfahrenen Haudegen Franz und Peter aus unsrer Zweiten zum Einsatz. 
Markus hatte das Pech, dass sein Gegner gar nicht erst nach Ichenhausen gekommen war. Somit stand es bereits früh 1:0. 
Domenico teilte nach kurzer Zeit den Punkt. Christian Müller hatte seinen Italiener sehr ambitionslos vorgetragen und Domenico war um das schnelle Remis gegen den dwz-stärksten Nördlinger dankbar. 
Als Nächstes siegte Joachim in einem Leningrader. Er hatte im Laufe der Partie einen Bauern stiebitzt und diesen bis zum Schluss nicht mehr hergegeben. Das war ein sehr erfreuliches Debüt!
Ich hingegen misshandelte meine Leningrader Verteidigung und stand bald in einem schlechten Endspiel. Benedikt Förch spielte das Ganze danach souverän zu Ende. 
Christoph teilte den Punkt mir Markus Materna. Gefühlt stand er immer besser, doch er verpasste evtl. einen zwischenzeitlichen Knockout.
Somit blieb die Paarung immer noch spannend. Gerde auch weil Frank und Franz bald gehörig in Zeitnot kamen. 
Franz hatte das Glück, dass sein Gegner wohl nicht immer die besten Züge fand und deshalb in einem Bauern-Turm Endspiel das Nachsehen hatte. 
Peter erzielte das wichtige 5:2. Er hatte die gesamte Partie über gedrückt und tatsächlich gelang im der Durchbruch mit Bauerngewinn im Endspiel. Sein Kontrahent wollte sich das Endspiel danach nicht mehr zeigen lassen. 
Frank vergurkte ein meiner Meinung nach bereits gewonnenes Endspiel und erreichte mit ordentlich Dusel den Remishafen. Sein Gegenüber Wittal wollte ausschließlich das Remis und dachte gar nicht daran, Frank bei nur noch wenigen Sekunden über die Zeit zu ziehen.

Fazit: Auftakt gelungen! Jetzt geht es am 11.11.18 nach Leipheim.

 

 

 

Geteilter erster Platz beim Monatsblitz Oktober 

Aufgrund der vier Gäste aus Rain, konnten wir uns auf ein spannendes Turnier mit zwölf Teilnehmer freuen. Am Ende mussten sich Markus Neidlinger und Maximilian Dauer den ersten Platz mit 9,5 Punkten teilen. Dritter wurde Florian Bühler mit 9 Punkten. Auf den Plätzen vier bis zwölf folgten: Joachim Horvath, Peter Fax, Gerhard Haugg, Alexander Wodstrschil, Benjamin Rabuser, Leander Bohatzsch, Martin Beh, Brahim Kaschtrati und Adrian Wittmeier. 

In der Gesamtwertung führt Maximilian Dauer vor Joachim Horvath und Peter Fax.

 

 

 

Dauer gewinnt auch Monatsblitz September 

 

Beim Monatsblitz September gewann Maximilian Dauer mit 8,5 Punkten vor Peter Fax und Joachim Horvath mit jeweils 6,5 Punkten. Auf dem vierten bis sechsten Platz folgten Franz Wagner, Georg Soltes und Martin Beh.

 

 

Dauer gewinnt Jahreswertung 

 

Beim Monatsblitz Juli konnte sich Maximilian Dauer den sechsten Turniersieg in dieser Blitzsaison sichern und gewann damit die Jahreswertung. Auf dem geteilten zweiten Platz landeten Thomas Echerer und Joachim Horvath.  Auf den Plätzen vier bis sieben folgten Franz Wagner, Gerhard Haugg, Georg Soltes und Martin Beh. 

In der Gesamtwertung dürfen sich neben Maximilian Dauer Thomas Echerer, Martin Beh, Franz Wagner und Florian Bühler über einen Preis freuen. Die Preisverleihung findet am 14.09. beim ersten Monatsblitz der kommenden Saison im Gasthof Adler in Ichenhausen um 20.00 Uhr statt.

Gesamtwertung 

 

 

Joachim Horvath gewinnt Monatsblitz Juni

 

Beim Monatsblitz Juni hatte Joachim Horvath die Nase vorn. Er setzte sich gegen Thomas Echerer, Thomas Kurzweil und Martin Beh durch und rückte damit in der Gesamtwertung auf Rang 8. In der Gesamtwertung bleibt es zwischen den Plätzen 4 bis 9 weiter knapp. So haben noch 9 Spieler die Chance unter die Preisträger der ersten fünf am letzten Monatsblitz zu kommen. Dies verspricht ein spannendes letztes Turnier am 13.07.2018.

Gesamtwertung

 

 

Florian Bühler wird Vereinsmeister

Florian Bühler konnte seinen Titel 2017 auch im Jahr 2018 erfolgreich verteidigen. Am Ende gewann er mit einem halben Punkt Vorsprung vor Joachim Horvath, der in der letzten Runde den Drittplatzierten Maximilian Dauer bezwingen konnte. Die weiteren Ergebnisse mit Abschlusstabelle finden Sie hier.

Für Interressierte hier die Vereinsmeister seit 1997

 

Vereinsmeisterschaft 4. Runde

Im Moment läuft die vorletzte Runde bei der Vereinsmeisterschaft. Das Spitzenbrett Bühler gegen Dauer endete Remis.

Zwischenstände

 

Echerer gewinnt Monatsblitz Mai und sichert sich Platz 2 in der vorläufigen Gesamtwertung

 

Beim Monatsblitz Mai konnte sich Thomas Echerer mit einem halben Punkt Vorsprung den Sieg vor Max Adam sichern. Auf dem dritten Platz landete Joachim Horvath mit nur einem Punkt Rückstand zur Spitze. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Erich Lambacher, Georg Soltes und Martin Beh.

In der Gesamtwertung konnte Thomas Echerer Martin Beh von Platz 2 verdrängen. Georg Soltes rückt dem fünften Platz immer näher. Auch Erich Lambacher konnte einen Sprung auf Platz 7 machen und damit mit Thomas Kurzweil gleichziehen.

 

Gesamtwertung

  

Vereinsmeisterschaft 3. Runde

 

Hier gibts die Zwischenstände nach der dritten Runde und die Paarungen der vierten Runde.

 

Vereinsmeisterschaft 2. Runde

Bühler, Soltes und Dauer führen bei Vereinsmeisterschaft nach den ersten zwei Runden. Hier die genauen Zwischenstände. Die dritte Runde findet am 20.04. im Sportheim Großkötz statt.

 

7. Spieltag Schwabenliga II Nord:


 

Obwohl es mir im Herzen weh tut, muss ich mich, um der Chronistenpflicht zu genügen, an die Aufarbeitung unseres letzten Spiels und der gesamten Saison aufraffen:

Wir hatten vor dem letzte Spieltag 1,5 Brettpunkte vor Haunstetten II Vorsprung. Diese, obwohl als turmhoher Favorit in die Saison gegangen, hatten bereits Dillingen II als den bösen Buben ausgemacht, da dieses gegen uns nicht angetreten war und somit den Wettbewerb verzerrt hatte. Doch solten die 1,5 Punkte am Ende reichen?

Leider musste ich zwei Leute ersetzen: Christoph hatte sich bereits frühzeitig mit Prüfungsstress entschuldigt und kurzfristig war noch Thomas ausgefallen, der sich einen Sonnenstich zugezogen hatte. Franz und Norbert schlossen unsre Reihen. 
Unser Gegner, die SG Augsburg war größtenteils mit denselben Leuten angetreten wie in der übrigen Saison. Das bedeutet, dass sie Geheimwaffen wie Dr. Münch oder Otto Hutter außen vor ließen.

Unser Ziel musste von Beginn an ein ordentlicher Sieg sein, denn Haunstetten war im Parallelspiel gg. Caissa alles zuzutrauen.

Der Beginn verlief ruhig. Tina glich mit schwarz schnell aus und einigte sich mit Ernst Buckel auf Remis. Für Tina nach der bisherigen Saison ein ordentliches Ergebnis.

Nun begannen jedoch die Hiobsbotschaften: 
Max hatte gegen den Shootingstar Reitemann die Dame gegen Turm und Springer gewonnen. In der Folge übersah Max jedoch den Gewinnplan "Push des g Bauern nebst Eindringen über die schwarzen Felder" und ließ wichtige Zeit verstreichen. Reitemann konsolidierte sich und mit Hilfe seiner aktiven Figuren und einer kleinen Taktik stand Max plötzlich mit Figur weniger da.

Caro stand lange sehr passiv. Jedoch fand ihr Gegner nicht den nötigen Gewinnplan. Leider ließ sie ihre einzige Möglichkeit auf Gegenspiel verstreichen und wurde letztlich dann doch taktisch besiegt.

Norbert hatte keine Ahnung, wie er gegen das gegnerische Morragambit spielen sollte. Dementsprechend schlimm war auch die ganze Partie. Diese beiden Niederlagen schmerzten, da Augsburg an diesen Brettern echt schlagbare Gegner aufgestellt hatte.

Zwischenstand 0,5:3,5

Ausgerechnet ich leitete die Wende ein. Evander Hammer hatte einen ordentlichen Königsangriff aufgezogen und ich sah schon alle Felle davonschwimmen. Aber getreu dem Motto "Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!" klammerte ich solange, bis ich mithilfe der gegnerischen Zeitnot einen Überraschungsangriff starten und die gegnerische Dame fesseln konnte.

Frank verkürzte gegen Wolfgang Angeli. Er hatte immer besser gestanden und letztlich wagte Angeli einen inkorrekten Vorstoß. Das Ende verlief ohne Gegenwehr.

Franz glich gegen einen Jugendlichen Kontrahenten aus. Im Drachen sah es zunächst nicht nach deutlichem Vorteil aus. Doch irgendwann stand er in einem Leichtfigurenendspiel mit zwei Mehrbauern.

Somit lag es Domenico, gegen den Augsburger Mannschaftsführer Steiner den Sack zuzumachen. Früh klar besser stehend, manövrierte sich Domenico in eine schlechtere Stellung. Doch Steiner wollte von Anfang an nur das Remis und spielte nicht korrekt weiter. Ich hatte Domenico im Mittelspiel überreden müssen, weiterzuspielen, da er die Partie als remislich einstufte. Letztendlich die richtige Entscheidung, denn Steiner misshandelte das Endspiel.

Am Ende stand ein glücklicher 4,5:3,5 Sieg und alle warteten auf das Ergebnis aus Augsburg. Da Caissa in der Regel mit großer Verspätung meldet, rief Domenico Paul Weichlein an. Dadurch erfuhren wir, dass Haunstetten mit 6:2 gewonnen hatte und beide Teams nach Mannschafts- und Brettpunkten gleich stand. Dadurch steigt Haunstetten aufgrund des direkten Vergleichs auf.

Ich möchte mich bei allen treuen Spielern für ihren Einsatz bedanken! Dass es letztlich ein halber Brettpunkt ist, der zum Aufstieg fehlt, ist an Tragik kaum zu überbieten.

Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Domenico, der mit 5/6 durch die gegnerischen Reihen pflügte, dass es eine wahre Freude war. Aber auch meine DWZ Leistung von 2177 ist sicher nicht zu verachten.

;-)Wie so oft heißt es für uns, im nächsten Jahr erneut den Angriff auf die Schwabenliga I zu starten.

Florian Bühler



 

Bühler gewinnt Monatsblitz April

 

Beim Monatsblitz April konnte sich Florian Bühler mit 12,5 Punkten aus 14 Spielen vor Maximilian Dauer mit 12 Punkten den ersten Platz sichern. Den dritten Platz belegte Thomas Echerer. Auf den Plätzen vier bis acht folgten Joachim Horvath, Erich Lambacher, Franz Wagner, Martin Beh und Georg Soltes. 

In der Gesamtwertung konnte sich Florian Bühler auf den vierten Platz und Erich Lambacher auf den 8. Platz verbessern.

Gesamtwertung 

 

6. Spieltag Schwabenliga II Nord:

 

Leider mussten wir auf Max und Tina verzichten, was gerade im direkten Duell mit unserem Verfolger Haunstetten ein dickes Brett bedeutete, das wir zu bohren hatten. Ich hatte Franz und Peter aus der Zweiten entführt. Beide hatten bis zu diesem Zeitpunkt eine starke Saison gespielt. Bei den Haunstettern war alles versamelt, was Rang und Namen hat: Bis Brett 7 Spieler mit hoher 2000er Zahl oder darüber hinaus. 
Da wir in der Tabelle noch 3,5 Brettpunkte Vorsprung auf die Augsburger haben, galt es von Beginn an, den Mannschaftskampf eng zu gestalten.
Peter sorgte mit einem Lapsus für einen frühen Rückstand. Er hatte nach nicht einmal einer Stunde eine Figur eingestellt und gab auf. Das ging ja schonmal gut los...
Caro musste sich Schachfreund Rubke geschlagen geben. Es war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor und letztlich brach Caro zusammen. 
Ich erzielte den Anschlusstreffer: In einer wilden Partie startete ich einen Königsangriff gegen Paul Weichlein, der in einem Damengewinn mündete. 
Franz hatte ebenfalls einen Angriff gestartet, hatte auch eine Figur hineingesteckt. Vielleicht ging was, vielleicht auch nicht, aber spätestens nachdem Franz eine weitere Figur eingestellt hatte, war der Ofen aus und Michael Romfeld hatte triumphiert.
Bei Christoph war der Ofen ebenfalls aus: Er hatte bereits in der Eröffnung etwas ungenau gespielt, was dem Gegner Druck gegen einen Bauern erlaubte. Dieser Bauer war dann auch irgendwann weg. In einem Damenendspiel setzte sich der gedeckte Mehrbauer durch. 
Domenico hatte FM Robert Behling bereits schön überspielt, als er den Faden verlor und mit einigen Bauern weniger dastand. Doch plötzlich ließ der Haunstetter eine Springergabel zu, die umgehend zum Verlust führte. Glück gehabt.
Beim Zwischenstand von 2:4 liefen noch zwei Partien. Beide mündeten nach zähem Kampf in Remisen, wobei gerade Frank evtl. bessere Möglichkeiten ausgelassen hatte. Thomas kann mit dem Remis gegen Rampp zufrieden sein.
Nach diesem 3:5 haben wir noch 1,5 Brettpunkte Vorsprung. Allerdings steht am letzten Spieltag mit der SG Augsburg ein starker Gegner ins Haus. Wir sollten dort komplett antreten, um einen ordentlichen Sieg zu erringen!



 

Monatsblitz März 

 

Beim Monatsblitz März gewann Maximilian Dauer vor Martin Beh und Thomas Echerer.

 

Gesamtwertung

 

5. Spieltag Schwabenliga II Nord:


Wir hatten es uns deutlich schwerer gemacht als unbedingt nötig, aber letztendlich stand ein knapper 4,5:3,5 Sieg bei Caissa Augsburg zu Buche. Die Entstehung dieses Ergebnisses war hochdramatisch. 
Thomas hatte aufgrund des Faschingbetriebes im Gasthof Engel kurzfristig absagen müssen. Für ihn feierte Franz seine Saisonpremiere in der Ersten. 
Im Vorfeld hatte ich die Losung eines hohen Sieges ausgegeben, da am Ende des Saison evtl. die Brettpunkte ausschlaggebend sind. 
Frank und Franz erzielten zeitgleich die 2:0 Führung. Frank hatte eine Figur gewonnen und den Vorteil souverän verwandelt, Franz setzte sich in einem Leichtfigurenendspiel durch. 
Da zudem Caro und Tina gut standen, blickte ich optimistisch in die Zukunft. Bei Christoph stand ein Remis durch dreimalige Stellungswiederholung zu Buche. Ein Versehen, denn Christoph wollte gar kein Remis, hatte aber nicht mitgezählt. Kontrolliert hat er es anschließend auch nicht...
Dann kamen die Hiobsbotschaften: Tina hatte sich von Franz Schörnig auskontern lassen. Zuvor hatte sie noch auf meinen Rat hin ein Remis abgelehnt, allerdings in besserer Stellung. Caro hatte zwischendurch eine Figur mehr und zudem Angriff. Doch plötzlich verlor sie den Faden und ihr Gegner schickte einen Freibauern auf die Reise, der zur Umwandlung schritt. Ausgleich 2,5:2,5. 
Domenico hatte ein Remis zwischenzeitlich abgelehnt. Er stand zu diesem Zeitpunkt schlechter, doch traute sich gegen seinen Gegner im Endspiel mehr zu. Und tatsächlich konnte er ihn niederringen.
Ich musste mich in einem Bauernendspiel geschlagen geben. Die ganze Zeit über war nicht viel los gewesen. Nach ein paar ungenauen Zügen geriet ich in NAchteil und fand im Endspiel nicht den richtigen Plan. Nun lag es an Max: Er stand zwischendurch etwas bedenklich, hatte aber irgendwann einen Bauern mehr. Im Schwerfigurenendspiel zwigte er gegen Robert Luhn seine Technik und erzwang den wichtigen Sieg. 

In der Tabelle sind wir weiterhin an der Spitze, doch nun kommt es im März zum Showdown gegen Haunstetten.

 

Fax gewinnt Monatsblitz Februar

 

Beim Monatsblitz Februar hatte diesmal Peter Fax die Nase vorn. Er gewann vor Martin Beh und Thomas Echerer. In der Gesamtwertung konnte sich dadurch Martin Beh auf den zweiten Platz verbessern. Auch Peter Fax konnte sich auf Rang 8 nachvorneschieben. Das nächste Monatsblitz findet am 02. März im Gathof Adler in Ichenhausen statt.

 

Stand Gesamtwertung nach 7 von 12 Turnieren

 

 

4. Spieltag Schwabenliga II Nord:


Als Tabellenführer begaben wir uns nach Wertingen, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Wertingen war nur mit sieben Mann angetreten, weshalb ich als Spitzenbrett leider zuschauen musste und mich im Laufe des Sonntags gehörig langweilen durfte. 
Christoph sorgte für das erste Remis gegen Otto Helmschrott und durfte sich danach seiner Hausaufgabe (Steuerrecht?! oder so) widmen. Ich dachte eigentlich, dass er ungemütlich gestanden hatte, aber Otto ist jetzt auch kein Kämpfer vor dem Herrn.
Caro lieferte den nächsten halben Punkt. Sie hatte einen Einschlag von Otto Lechner übersehen und hatte die schlechtere Struktur. Da kam mir das Remis ganz gelegen.
Domenico zerstörte Alexander Höhn mit den schwarzen Steinen in einem "Gioco piano", also einer italienischen Partie. Bei heterogenen Rochaden zog Domenico einen starken Angriff auf und vollendete mit einem Damenopfer. 
Es folgten zwei Remisen, die mir nicht so gefielen: Thomas stand gegen Kilian Stuhler klar besser und hatte eine Stunde (!) mehr Zeit. Trotzdem übersah er den taktischen Gewinn und teilte den Punkt. Auch Tinas Partie sah ich als vorteilhaft an. Doch sie rauchte mit Peter Endisch bald die Friedenspfeife. 
Max besorgte durch sein Remis in besserer Stellung gegen Wolfgang Kugelmann den Mannschaftssieg. Da war es auch nicht mehr schlimm, dass Frank ausgerechnet gegen Josef Stuhler einen Bauern einstellte und das Endspiel aufgeben musste.
In zwei Wochen geht es zu Caissa Augsburg, wo wir weiter am Aufstieg schrauben dürfen.

 

Aktueller Tabellenstand

 

 

Monatsblitz Januar

 

Beim Monatsblitz Januar konnte sich Florian Bühler den Sieg sichern. Er gewann mit einem Punkt Vorsprung vor Norbert Reidinger. Auf dem dritten Platz landete Thomas Kurzweil, dank dem direkten Vergleich, vor Maximilian Dauer. Auf den Plätzen 5 bis 9 platzierten sich Thomas Echerer, Peter Fax, Frank Schwabedahl, Georg Soltes und Martin Beh.

In der Gesamtwertung führt weiterhin Maximilian Dauer vor Franz Wagner. Florian Bühler konnte sich auf den dritten Platz verbessern.

Gesamtwertung

 

Schwabenliga II Nord, 3. Spieltag:


Wir empfingen bei vorweihnachtlichem Schneegestöber die zweite Mannschaft des SK Kriegshaber. Auf der heutigen Agenda stand "Verteidigung der Tabellenführung". Da traf es sich gut, dass unser Team im Gegensatz zu den Gästen komplett war. Trotzdem entwickelte sich ein hart umkämpftes Duell, bei dem leztendlich wir das Glück auf unserer Seite hatten.
Das erste Ergebnis besorgte Max. Er hatte gegen Helmut Schönau nach und nach alle Leichtfiguren getauscht und nichts aus dem Anzugsvorteil herausgeholt. Folgerichtig reichte man sich die Hände.
Domenico erzielte die Führung. In einem Spanier spielte Tibor Braun recht passiv und ließ Domme zu einem gefährlichen Angriff kommen. Ein Qualiopfer später musste der Augsburger bereits um seinen König bangen. Ein paar Züge später stand er undeckbar auf matt. Saubere Leistung!
Thomas ließ den Ausgleich zu. Bei heterogenen Rochaden fand er nie richtig zu seinem Angriff. Ganz anders sein erfahrener Kontrahent: Bald gab es für Thomas nichts mehr zu holen.
Tina stand gegen Viktor Kaiser meiner Meinung nach etwas luftig. Bedenkt man zudem, dass Kaiser seit Jahren zu den Topscorern der Liga gehört, kann man Tinas Remisgebot samt Friedensschluss durchaus als Erfolg feiern.
Christoph einigte sich mit Dr. Roland Glück ebenfalls friedlich. Er äußerte sich nach der Partie erleichtert, dass er einen friedlichen Gegner erwischt hatte. 
Der Knackpunkt war sicherlich meine Partie gegen Dr. Felix Stelter: Dieser spielte ein Gambit gegen meinen Holländer. Und ich musste recht bald eingestehen, dass ich nur sehr begrenzte Ahnung von der Eröffnung hatte. Es wurde schnell vogelwild und ich stand zumindest verdächtig. Dann spielte Stelter jedoch nicht optimal und ich stand plötzlich mit einer Mehrfigur da. Diese galt es dann noch bei immer größerer Zeitnot zu verwerten, was mir schließlich gelang.
Caro hatte einen Mehrbauern in einem T+L Endspiel. Das kann durchaus langwierig sein...nicht jedoch, wenn der Gegner freiwillig alle Figuren tauscht!! Danach fuhr Caro den Punkt souverän ein.
Frank stand lange passiv. Zudem glich seine Zeitnotphase wieder einmal dem Ritt auf einer Rasierklinge. Doch da sein Bruno Stubenrauch lieber Fallen stellen wollte, als solide zu spielen, hatte Frank bald zwei Bauern mehr. Das wollte sich Stubenrauch nicht mehr zeigen lassen.


 

Der Zwischenstand


 

Zur zweiten Mannschaft:


 

Unsere Zweite ging in nahezu Bestbesetzung gegen die Schachfreunde aus Bäumenheim an den Start. Leider ließ sich Johannes Anwander an Brett 8 nach guter Stellung eine Figur abknöpfen, die sein Gegner zum Sieg verwerten konnte. Anschließend verlor auch Wolfgang Domes, der eine Springergabel übersah. Somit stand es bereits 2-0 für Bäumenheim. Aufgrund dieses Zwischenstandes, lehnte Martin Beh in unklarer Stellung ein Remisangbot ab und verlor letztendlich. Nachdem Franz Wagner an Brett 2 Wilhelm Mücke souverän besiegte, schöpften die Ichenhauser wieder Hoffnung. Jedoch verfolg diese schnell wieder, da Max Adam in einem remislichen Springer- Läuferendspiel überzog und letztlich die Segel streichen musste. Für den knappen 4,5 zu 3,5 Sieg sorgte dann Schrutka Friedrich, der letztlich Peter Fax ein Remis abknöpfen konnte. Somit konnten die Siege von Norbert Reidinger und Jonathan Bechter den Mannschaftsverlust nicht mehr verhindern.


 

Der Zwischenstand


 

Unsere Dritte:


 

Die Dritte war in der B-Klasse in Leipheim zu Gast. dabei konnte sie das Dritte untschieden im dritten Spiel erzielen. Für die Siege sorgten Georg Soltes und Simon Soltes. Lorenz Soltes und Felix Soltes konnten leider nicht den ersten Saisonsieg klarmachen. Trotzdem bleibt die dritte Mannschaft weiterhin ungeschlagen.


 

Der Zwischenstand



 

 

 

 

Lipok gewinnt Monatsblitz Dezember

 

Beim Monatsblitz Dezember in Hochwang konnte Christoph Lipok mit 9 Siegen in 9 Runden einen klaren Turniersieg feiern. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten Maximilian Dauer mit 7,5 Punkten und Florian Bühler mit 6,5 Punkten. Bester Jugendlicher wurde Lorenz Allgaier auf Rang 7 mit 2,5 Punkten. 

In der Gesamtwertung konnte Dauer seine Führung ausbauen. Die Plätze 4 bis 12 rücken enger zusammen, sodass das neue Jahr mit Spannung erwartet werden kann.

Monatsblitz

 

 

Dauer hat im Robert Albrecht Turnier knapp die Nase vorn

Beim jährlichen Robert Albrecht Gedenkturnier gewann Maximilian Dauer (SG Kötz/ Ichenhausen) mit einem halben Punkt Vorsprung vor Anton Bartenschlager (VFL Leipheim) und einem Punkt vor Florian Bühler (SG Kötz/ Ichenhausen). Dabei sah es bis Runde fünf nach einem Turniersieg für den Leipheimer aus. Nachdem dieser mit 4 Punkten aus 4 Spielen gestartet war und unter anderem Florian Bühler niederringen konnte, musste er unglücklicherweise in Runde 5 gegen Dauer die Segel streichen. Da Dauer in Runde 3 gegen Bühler remisierte, könnte er den knappen Vorsprung ins Ziel retten. Bester Jugendlicher wurde Tim Schwegler (VFL Leipheim).

Tabelle

 

 

1. Runde Schwäbischer Pokal:

Im Vorfeld hatte ich mit vielen Absagen zu kämpfen, weshalb ich mit gemischten Gefühlen zur ersten Pokalrunde nach Klosterlechfeld gefahren bin. Ich konnte neben Domenico Peter und Thomas Echerer motivieren.
Als wir ankamen, war bereits ausgelost worden und wir saßen der SL I Mannschaft aus Klosterlechfeld gegenüber. Nach einer kurzen Diskussion entschlossen wir uns zu einer taktischen Aufstellung. Der Plan war, Alexander King am Spitzenbrett auf Thomas treffen zu lassen. Nach seiner vermutlichen Niederlage müssten also die hinteren Bretter 2,5 holen. So weit, so gut. Allerdings hatten wir ziemlich bald Probleme zu lösen: Thomas und Domenico mit Minusbauer, Peter und ich passiv stehend.
Doch wir hatten an diesem Sonntag Caissa auf unserer Seite: Domenico besiegte Jonathan Kölbl, da dieser geflissentlich alle Drohungen ignorierte und nach und nach Material geben musste.
Ich landete einen Big Point gg Dr. Hornung. Zwischenzeitlich eine Ruine verwaltend, hatte ich das Glück, dass mein Gegner zwei Züge vertauschte und eine Figur einstellte. Ich konnte alles abtauchen und in einem gewonnenen Endspiel landen.
Peter nutzte die gegnerische Zeitnot und eroberte eine Qualität. Da er auch die bessere Stellung hatte, wickelte er ab und entschied das Endspiel.
Thomas hatte sich wacker geschlagen. Sein knapp 900 DWZ stärkerer Kontrahent hatte zwar einen Mehrbauern, aber sonst sah die Stellung ausgeglichen aus. Nach und nach wendete sich das Blatt zu seinen Ungunsten. King konnte mit seinen Türmen eindringen und entscheidenden Vorteil erlangen.
Ich der nächsten Runde hoffe ich auf mehr Verstärkung aus der Ersten und einen schlagbaren Gegner

Klosterlechfeld - Kötz /Ichenhausen 1:3

King (2071) - Echerer (1197) 1:0
Dr. Hornung (1956) - Bühler (2040) 0:1
Kölbl J. (1903) - Giannino (2015) 0:1
Kölbl W. (1873) - Fax (1743) 0:1

 

2. Spieltag Nordschwaben:

 

Da sie Erste dank der dünnen Dillinger Spielerdecke einen freien Sonntag genießen konnte, habe ich die Gelegenheit genutzt und bei der Zweiten und Dritten reingeschaut, die sich beide im Gasthof Adler ihren Kontrahenten stellten. Neben mir waren auch Max und später noch Tina als Kiebitze anwesend.

Die Dritte hatte es mit einer Gundelfinger Nachwuchsmannschaft zu tun. Im Gegensatz zum ersten Spieltag war nicht nur Familie Soltes am Start, sondern auch Max Adam. Als ich um kurz vor 11 Uhr erschien, stand es hier bereits 1:1. Felix Soltes hatte kampflos gewonnen, sein Bruder Simon allerdings die Segel streichen müssen. An den vorderen Brettern mühte sich Max mit Minusqualität und Georg stand ausgeglichen. Die Punkteverteilung kam dann doch unerwartet: Max gewann dank eines starken Springers seine Partie, doch Georg verlor durch ein paar unglückliche Entscheidungen den Faden und das Match. Fazit: 2 Spiele, 2 x 2:2.

Unsre Zweite führte bereits durch einen kampflosen Sieg von Franz. Martin und Franz Erhard hatten sich friedlich getrennt. Peter an Brett 2 hatte eine scharfe Variante mit heterogenen Rochaden gewählt. In den enstandenen Verwicklungen stellte Dr. Heimbuch eine Figur ein und gab auf. 
Erich baute die Führung auf 3,5:0,5 aus: Er zerlegte Konrad Radinger sehenswert durch ein Qualitätsopfer und anschließenden Mattangriff, durch den die Zusamzeller Dame das Zeitliche segnete.
Wolfgang stand gegen Karl Erhard stets ausgeglichen. Als es dann Zeit fürs erste Weizen wurde, bekam es Karl mit der Angst zu tun und bot Remis, was auch angenommen wurde ;-)
Sebastian verlor gegen einen munter angreifenden Bernhard Zemelka. Dieser hatte eine Figur geopfert, jedoch später einen Turm gewonnen und souverän verwandelt.
Lorenz stand die ganze Zeit über in einem Remisendspiel. Doch sein Gegner wollte es nicht einsehen und opferte eine Figur. Danach stand Lorenz evtl. auf Sieg, doch er bot Remis, bevor er sich dessen bewusst wurde. Immerhin war so der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern.
Thomas muss noch lernen, bereits geschlagene Gegner auch auszuknipsen. Berits früh hatte er die Chance auf verheerenden Königsangriff ausgelassen. Als er dann mit Mehrfigur im Turmendspiel landete, spielte er leider derart passiv, dass man sich auf eine Punkteteilung einigte.
Unterm Strich also ein 5:3 gg Zusamzell. Und die Tabellenführung!

 

Dauer gewinnt Monatsblitz November knapp

 

Beim Monatsblitz November gewann Maximilian Dauer dank einem 2-0 Sieg im Stichkampf vor Florian Bühler. Auf dem dritten Platz landete Thomas Echerer mit 9 aus 14 möglichen Punkten. Bester Jugendlicher wurde Lorenz Allgaier mit 8 Punkten auf dem vierten Platz. Dahinter folgten Martin Beh, Severin König, Georg Soltes und Joscha Maier. Besonders erfreulich am Monatsblitz November war, dass drei Jugendliche teilnahmen. 

In der Gesamtwertung führt Dauer weiterhin vor Franz Wagner und Martin Beh.

Gesamtwertung nach 4 Turnieren

 

 

 

Schwabenliga II Nord: Auftaktsieg in Nördlingen

 

Zum Auftakt der neuen Saison befand sich bei allen Beteiligten noch ordentlich Sand im Getriebe. Nach hartem Kampf konnten wir den Aufsteiger aus Nördlingen mit 4,5:3,5 bezwingen. 
Den Auftakt machte Peter, der für Caro eingesprungen war. Er hatte gegen seinen jugendlichen Kontrahenten bald einen Bauern mehr, zudem die bessere Struktur. Nach ein paar Abtäuschen folgte ein ganzer Turm und die Führung war erzielt. 
Thomas erhöhte auf 2:0. Helmut Holzman hatte sich recht passiv aufgebaut und Thomas konnte eine Bauern gewinnen. Schließlich landete er in einem gewonnenen Endspiel.
Domenico musste sich überraschend deutlich Werner Hopf geschlagen geben. Er hatte in einem Slawen zu früh seine Bauern am Damenflügel aufgezogen und musste einen der Landwirte geben. Da Domme heute schlecht drauf war, wehrte er sich gar nicht groß, sondern gab die Partie bald auf.
Max sicherte uns einen weiteren Punkt. Werner Wittal hatte sich mit seiner Dame zu weit in die gegnerische Hälfte gewagt. Als er auch noch einen vergifteten Bauern verspeiste, biss eine Figur ins Gras.
Christoph strich gegen den nominell stärksten Nördlinger Christian Müller die Segel. In einem geschlossenen Sizilianer ging zunächst nicht viel voran. Soweit ich das dann gesehen habe, flogen am Damenflügel ein paar Bauern, die nicht mehr zu kompensieren waren.
Frank sicherte schon mal das Mannschaftsremis. Sein Gegner hatte trotz ordentlicher Stellung etwas unnötig die Qualität geopfert, wonach Frank in einem gewonnenen Endspiel landete. Hier setzte sich dann seine Erfahrung durch und bescherte den vollen Punkt.
Den Mannschaftssieg durfte ich besorgen: Da ich zu einem früheren Zeitpunkt ein Remisgebot von Marco Lechner abgelehnt, danach jedoch schlecht fortgesetzt hatte, musste ich einen Bauern geben. Ich hoffte auf Schummelchancen und diese ergaben sich tatsächlich. Innerhalb weniger Züge zog ich einen Mattangriff auf, der wohl durchgeschlagen hätte. Im Mannschaftssinne bot ich die Punkteteilung durch Zugwiederholung.
Tina hatte in gegnerischer Zeitnot munter mitgeblitzt und prompt eine Figur eingestellt. Bei der Verwertung stellte sich Markus Materna zwar nicht sehr geschickt an, doch letztendlich reichte es für ihn zum Sieg.
In der nächsten Runde empfangen wir Dillingen II, die überraschend Kriegshaber II besiegt haben.

 

Schwäbisches Pokalfinale gegen den SK Rochade Augsburg:

 

Nachdem sich das Finden einer Spieltermins als äußerst kompliziert dargestellt hatte, spielten wir nun doch am vergangenen Sonntag das Finale des schwäbischen Pokals gegen den SK Rochade Augsburg. Da wir nicht in unser Sportheim konnten, mussten wir erneut im Gasthof Adler ran. Außer Max konnten wir alles an den Startbringen, was wir haben. Aber auch unsre Gäste waren ordentlich aufgestellt.
Christoph sorgte für das erste Ergebnis: Er opferte gegen Jens Weichelt aussichtsreich eine Figur. Doch aus dem Mattangriff wurde nichts und er musste den Augsburger in ein Dauerschach entlassen.
Domenico erzielte unsre Führung. Er bekam von Olaf Schmidt eine Berliner Verteidigung vorgesetzt und spielte diese deutlich schneller herunter als sein Kontrahent. Als dieser einer Bauern gab, um Domenicos Springer zu fangen, setzte dieser mit einem Figurenopfer fort und hatte danach eine schöne, weit vorgerückte Bauernkette. Der Augsburger zögerte dann zu lange, das Opfer zurück zu geben und landete in einem verlorenen Turmendspiel.
Frank besorgte uns den Titel. Seine Stellung gegen Oleg Lapin war lange Zeit geschlossen und sah sehr remislich aus. Gott sei Dank stellte Lapin im weiteren einen Bauern ein und wir waren durch!
Da war meine Niederlage gegen Thorsten Zehrfeld nicht mehr tragisch.

Kötz/Ichenhausen - Rochade Augsburg 2,5:1,5
Bühler (2037) - Zehrfeld (2126) 0:1
Giannino (2011) - Schmidt (2038) 1:0
Blösch (1962) -Weichelt (1977) 1/2:1/2
Schwabedahl (1934) - Lapin (1766) 1:0

 

1. Runde bayerischer Mannschaftspokal:

 

SG Kötz/Ichenhausen - SC Garching 1980 1,5:2,5

Es war eine knappere Kiste als gedacht. Garching war bei weitem nicht mit allem angetreten, was sie zu bieten hätten, spielt doch die 1. Mannschaft der Münchner in der 2. Bundesliga und ihre Zweite in der Landesliga. 
Trotzdem waren die Gäste klar favorisiert. 
Christoph teilte als Erster den Punkt mit seinem Gegenüber. Dieser hatte etwas unmotiviert Remis geboten, stand er doch als Weißer im Schwerfigurenendspiel leicht besser.
Als Nächster konnte ich den ehemaligen Memminger Max Hess bezwingen. In einer holländischen Partie stand ich zunächst verdächtig, später dann klar schlechter und einen Zug lang glatt auf Verlust. Da Max aber stets ungenau fortgesetzt hatte und schnell in Zeitnot war, konnte ich einen Gegenangriff und wilde Verwicklungen erreichen. Schließlich landete ich in einem vorteilhaften Endspiel und konnte es recht einfach verwerten.
Domenico musste postwendend den Ausgleich in Kauf nehmen. In einem Sizilianer stand er eigentlich recht gut, doch nachdem er durch eine kleine Taktik einen Bauern geben musste, nahm das Unglück seinen Lauf.
Frank stand bereits aus der Eröffnung heraus verdächtig. Schließlich landete er in einem Turmendspiel mit MInusbauer. Leider wurde sein König abgedrängt und unsre Niederlage stand fest.

Bühler (2022) - Hess (2266) 1:0
Giannino (1986) - Mueller (2138) 0:1
Schwabedahl (1953) - Pawelzik (2125) 0:1
Blösch (1944) - Stork (1995) 1/2

 

Zwei erste Plätze beim Monatsblitz Juni 

 

Beim Monatsblitz Juni im Sportheim Hochwang teilten sich Thomas Kurzweil und Maximilian Dauer den ersten Platz. Schließlich ging selbst nach zwei Entscheidungspartien kein Sieger hervor. Auf dem dritten Platz landete Franz Wagner. Die weiteren Plätze belegten Erich Lambacher und Martin Beh.

Gesamtwertung nach 3 von 12 Turnieren

 

 

 

 

 

 

Erfolgreiche Ichenhausener in Leutasch

 

Beim Mannschaftsschnellschach in Leutasch reicht es zu Rang 5 in der B-Gruppe - für die erste Teilnahme sehr ordentlich und das Benzingeld wurde wieder reingespielt :-)

Von links nach rechts: Florian Bühler, Thomas Kurzweil, Domenico Giannino und Christoph Lipok

 

Bühler gewinnt Offene Vereinsmeisterschaft 

 

Florian Bühler konnte sich am Ende glücklich vor Maximilian Dauer mit einem halben Buchholzpunkt mehr den ersten Platz sichern. Auf dem dritten Platz landete Georg Knoll (VFL Leipheim). Die genauen Ergebnisse finden Sie hier

 

 

7. Spieltag Schwabenliga​​ II Nord:

 

SF Augsburg - SG Kötz/Ichenhausen 5:3

Eine durchaus gelungene Saison mündete in einem nicht so gelungenen Finale. Wir hätten gegen die Krabbelgruppe der Schachfreunde Augsburg gewinnen müssen, um in die Schwabenliga I aufzusteigen, unseren Kontrahenten genügte bereits ein Unentschieden.
Caro war kurzfristig krank geworden, für sie sprang Franz als Ersatzmann ein. Franz war es auch, der bereits früh eine Figur einstellte und danach von seinem jugendlichen Kontrahenten sehenswert zerlegt wurde.
Domenico hatte zuvor für unsere Führung gesorgt. Ebenfalls gegen ein Kind spielend, hatte er im Mittelspiel eine Quali mehr und verwertete diese souverän. Mit 6,5/7 Punkten ist Domenico der erfolgreichste Spieler der gesamten Liga.
Thomas hatte früh ein Remisangebot abgelehnt, da noch nicht abzusehen war, wie sich der Mannschaftskampf entwickeln sollte. Leider wählte er einen sehr passiven Ansatz und wurde von Martin Bacher kompromisslos zusammen geschoben.
Max teilte sich mit Hans Kampen den Punkt in einem Schwerfigurenendspiel, in dem keine Partie Gewinnversuche machen konnte.
Frank verlor gegen das Augsburger Spitzenbrett, FM Vuckovic...das war abzusehen.
Um aufzusteigen hätten wir nun alle restlichen Partien gewinnen müssen. Da aber meine Stellung nicht mehr gut aussah, bot Tina ihrem Gegner die Punkteteilung in einem ohnehin remislichen Endspiel. Somit standen die Oberhauser als Aufsteiger fest.
Christoph bewies gegen Hermann Reif Nervenstärke und beförderte einen Bauern zur Umwandlung.
Ich stand (meiner Meinung nach) gar nicht so übel und hatte sogar so etwas wie Angriff auf dem Brett. Nach dem Damentausch und einer unglücklichen Abwicklung war ich in einem schlechten Endspiel mit Minusbauern gelandet. Zarko Vuckovic spulte das Ganze dann souverän herunter. 

Als Bilanz steht nach der Saison lediglich Tabellenplatz 4. Domenico, Max, Christoph und Tina dürfen sich über nette DWZ Gewinne freuen. Caro, Frank und ich spielten ungefähr entsprechend unserer Erwartung.

 

 

Halbfinale Schwäbischer Pokal:
Göggingen-K/I 1,5:2
,5

 

Heute stand das Halbfinale des schwäbischen Mannschaftspokals an. Im Vorfeld hatte mir Christoph Lipok verraten, dass er am Start sein würde. Dies erschien mir etwas seltsam, da Christoph mit den übrigen Spielern der ersten Gögginger Mannschaft inzwischen im BC Augsburg gemeldet ist. Diesen Namen hatte sich der aktuelle Meister der 2. Bundesliga Ost gegönnt, um sich für Sponsoren attraktiver zu machen. Nun hatte Spielleiter Harry Riegger anscheinend erlaubt, dass im Pokal auch Spieler antreten dürfen, die nicht als aktive Spieler gemeldet sind. Aus diesem Grund spielten bei Göggingen zwei Leute mit, die eigentlich lediglich als "passive" Mitglieder registriert waren.  Ich halte das für sehr seltsam...
Frank brachte uns ins Hintertreffen: In bereits kritischer Stellung stellte er einzügig die Dame ein.
Ich konnte gegen den 85 jährigen Herrn Meszaros ausgleichen. Nach passivem Beginn konnte ich das Zentrum öffnen und bald flog seine Stellung taktisch auseinander.
Domenico landete einen wichtigen Sieg am zweiten Brett. Auch zunächst passiv stehend, konnte er sich befreien und dank der gegnerischen Zeitnot die Partie drehen. Der Schlussakkord war mit einem Turmopfer sehr sehenswert.
Max sorgte für den Big Point. Ersetzte gegen Christoph mutig zum Königsangriff an, doch dieser hatte eine solide Stellung gebaut. Nach dem Damentausch verflachte die Partie und Max konnte im Endspiel mit etwas Glück das Remis eintüten.

Im Finale wartet der SK Rochade Augsburg.

Göggingen - K/I 1,5:2,5
FM Lipok (2205) -Dauer (2010) 1/2
FM Dr. Müller (2067) - Giannino (1954) 0:1
CM Meszaros (1874) - Bühler (2012) 0:1
Petzelberger (2068) - Schwabedahl (1955) 1:0

 

Dauer hat beim Monatsblitz April die Nase vorn

Beim Monatsblitz April in Großkötz konnte sich Maximilian Dauer (9,5 Punkte) vor Frank Schwabedahl (7,5 Punkte) und Franz Wagner (6,5 Punkte) den ersten Platz sichern. Die Plätze 4 bis 6 belegten Erich Lambacher, Martin Beh und Georg Soltes. 

In der Gesamtwertung führt nun Maximilian dauer vor Franz Wagner und Martin Beh.

 

6. Spieltag Schwabenliga Nord:
K/I - Caissa Augsburg 5,5:2,5

Am vorletzten Spieltag empfingen wir die Kollegen aus Augsburgs Altstadt. Die Zielsetzung beider Teams konnte unterschiedlicher kaum sein: Für Caissa geht es gegen den Abstieg, wir hingegen dürfen vom Aufstieg träumen.
Max hatte kurzfristig abgesagt, weshalb ich erneut Franz eine Chance in der Ersten gab. Das kam ihm gerade recht, sparte er sich so eine nervige Auswärtsfahrt nach Nördlingen.

Caissa war mit nur sieben Leuten und zudem ohne Spitzenbrett angetreten. Das sollte für uns ja eigentlich kein Problem darstellen...Soweit die Theorie...
Ich hatte als Vorgabe eine hohen Sieg verlangt, schließlich war beim aktuellen Tabellenstand mit einem engen Aufstiegsrennen zu rechnen, bei dem jeder Brettpunkt zählen könnte.
Domenico erfüllte die Maßgabe und sammelte die Dame des heillos überforderten Werner Sedelmayr ein.
Danach stockte unser Motor allerdings gewaltig. Caro bot in einer sehr gemütlichen Stellung plötzlich Remis, welches von Sven Müller nach Rücksprache mit seinem Mannschaftsführer angenommen wurde. 
Franz musste die Waffen strecken: Er hatte sich gegen den Drachen Jonathan Labers seltsam aufgebaut und fraß zu allem Überfluss noch eine vergiftete Figur. Danach war "dr Käs g'essa".
Nun liefen noch vier Partien und in allen standen wir seltsam bzw. nahezu tot (Frank).
Thomas sorgte dann für Entwarnung und vermeldete Figuren- und Partiegewinn. 
Christoph tat es ihm gleich, obwohl er stets gedrückt gestanden war. Sein Kontrahent kommentierte die eigene Leistung passenderweise mit "zu dumm zum Scheißen..."
Und auch ich hatte mich glorreich raus gebauert. Robert Luhn wusste im Gegensatz zu mir ziemlich genau, was er in der Eröffnung tat. Bald stand ich passiv und hatte einen Turm im Abseits. Als Robert dann einen vermeidlich kostenlosen Bauern verspeiste, war durch einen Abzug plötzlich eine Figur weg.
Das Endspiel ließ er sich dann nicht mehr zeigen.
Frank stand lange auf Bruch. Max Krämer hatte so manche Einschlagmöglichkeit ausgelassen. Plötzlich landete Frank durch eine seltsame Abwicklung in Zeitnot in einem wohl gewonnenen Endspiel er hatte drei Bauern für die Qualität und jene waren bereits weit vorgerückt. Es hatte nach dem 40. Zug eine Kontroverse gegeben, da ich Franks Vermutung bestätigte, dass er in der Zeitnotphase die 40 Züge erreicht hatte. Das hätte ich wohl nicht tun sollen. Gönnerhaft spielte Krämer die Partie ohne Protest weiter, und da Frank ein wahrer Sportsmann ist, vergurkte er das Endspiel dermaßen, dass er es tatsächlich noch verlor. Das war äußerst unnötig...

...aber letztendlich egal!! 
Denn Haunstetten spielte parallel gegen den krassen Außenseiter Dillingen II nur 4:4. 
Das bedeutet, dass wir am 30.04.17 ein Finale um den Aufstieg bei den Schachfreunden Augsburg haben. Wenn wir gewinnen, spielen wir nächstes Jahr Schwabenliga I.

 

 

Pokal Viertelfinale:
K/I - Friedberg 3:1

Ich stand vor unserer Viertelfinalpartie gegen Friedberg vor der schönen Situation, fünf willige Spieler zu Verfügung zu haben.
Da gönnte ich es mir, dieses eine Mal lediglich als Mannschaftsführer, Schiedsrichter und Kaffeekocher zu fungieren und nicht selbst am Brett zu sitzen.
Im Nachhinein alles richtig gemacht!

Max spielte gegen Wolfgang Berthold von Beginn an auf Angriff und schob diesen gnadenlos zusammen. In dieser Form war das sehr beeindruckend. Christoph siegte gegen Gerhald Nierlich ähnlich beeindruckend: Keine Schwächen aufkommen lassen und dann die gegnerischen Schwächen ausnutzen. Ergebnis: Mattangriff. Frank hatte weniger Fortune. Er hatte sich gegen Ralf Bendel eigentlich aus einer schwierigen Stellung herausgewurschtelt, nur um sich in einem schlechteren Endspiel wieder zu finden. Die Folge war das 2:1. Domenico machte dann aber den Deckel drauf: Ursprünglich mal gut gestanden, fand Martin Baierlein nicht die richtige Fortsetzung und Domenico gewann kombinatorisch einen Bauern. Das Endspiel war nur noch eine Frage der Technik.
Im Halbfinale müssen wir zum SK Göggingen.

 

5. Spieltag Schwabenliga II Nord

K/I-Haunstetten II 4,5:3,5

In unserem Match gegen den Tabellenführer mussten wir unbedingt gewinnen, um noch eine kleine Chance Richtung Aufstieg zu bewahren. Ich konnte dankenswerterweise wieder auf sieben Stammspieler und Franz als Ersatz bauen.
Franz war es dann auch, der nach einem schönen Qualitätsopfer aus schlechterer Stellung seine Partie gewinnen konnte. Zuvor hatten sich Caro uns ihr Kontrahent auf eine Punkteteilung geeinigt.
Haunstetten hatte seinerseits alles aufgefahren, was Rang und Namen hatte. Das musste Frank erfahren, der gegen Paul Weichlein eigentlich ordentlich stand, doch nach einem zu optimistischen Opfer die Waffen strecken musste.
 
Max erzielte die erneute Führung in einer glorreichen Partie gegen den Augsburger Romfeld. 
Ich rettete mich in eine Zugwiederholung. Dirk Fehmer hatte die gesamte Partie besser gestanden, weshalb ich zufrieden war. 
Christoph musste leider den Ausgleich hinnehmen. Er hatte sich gegen Roland Bindl zu früh für einen riskanten Bauernvorstoß entschieden und musste im Turmendspiel aufgeben.
Tina sorgte für den Big Point: Sie stand gegen Gerald Beck stets angenehm. Zudem kam dieser in horrende Zeitnot. Letztendlich verwertete sie ihren Vorteil souverän.
Domenico brachte durch ein Remis gegen Meister Rubke den Mannschaftserfolg in trockene Tücher: In einem schwierigen Endspiel war stets er es, der am Drücker war. Doch auch das Remis genügte dem Team.
In der Tabelle stehen nun 4 Teams mit 8:2 Punkten. So ziemlich jeder hat es selbst in der Hand, den Aufstieg klar zu machen. 
Drückt uns die Daumen!

 

4. Spieltag Schwabenliga II:

Kriegshaber II - Kötz/Ichenhausen 4,5:3,5

Am vierten Spieltag der Schwabenliga mussten wir die erste Niederlage einstecken. Ich stand vor der schweren Aufgabe, vier Stammspieler zu ersetzen. Dass dies nicht gelingen würde, war von Vornherein klar. Mit insgesamt sieben Spielern (Brett 2 wurde frei gelassen) und den Ersatzleuten Norbert, Jonathan und Martin waren wir dennoch schlagkräftig aufgestellt.
Christoph sorgte für den 1:1 Ausgleich.In einem Franzosen hatte er seinen Gegner in weniger als 20 Zügen zerlegt. Nachdem Domenico Bruno Stubenrauch ebenfalls deutlich zusammen geschoben hatte, konnte ich optimistisch in die Zukunft schauen.

Leider ging es nicht auf diese Weise weiter. Norbert verlor sang- und klanglos gegen Viktor Kaiser und Jonathan verließen gegen Wolfgang Buchert in einem eigentlich remislichen Endspiel ebenfalls die Kräfte.
Martin siegte nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr schön gegen Thomas Städele.
Nun lag es beim Zwischenstand von 3:3 an Frank und mir, das Match zu unseren Gunsten zu drehen. 
Frank stand lange Zeit gedrückt, doch Dr. Felix Stelter fand nicht die korrekte Fortsetzung: Remis
Ich spielte eine zweischneidige Partie gegen Dr. Roland Glück, in der ich leider nicht die logischste Zugfolge zum Mattangriff wählte, sondern meinen Kontrahenten durch ungeschickte Züge praktisch auf die guten Felder jagte. Sein Angriff schlug schließlich durch. Ich hatte einfach zu sorglos gespielt...


 

3. Spieltag Mannschaftskämpfe (Florian Bühler):

Mit etwas Verspätung schaffe ich es endlich, etwas über den letzten Spieltag unserer drei Teams zu schreiben. Der Spielplan wollte es, dass alle Mannschaften der SG Kötz/Ichenhausen Heimspiele zu bestreiten hatten. Da für eine derart große Veranstaltung auch eine passende Location gefunden werden muss, traf man sich im Gasthof Hirsch.
Nachdem wir den Pächtern noch bei den nötigen Umbauarbeiten im großen Saal zur Hand gehen mussten (Anscheinend hatten sie den Termin verpasst und ich musste sie erst aus dem Schlaf klingeln), konnte es auch schon losgehen.

Um 9 Uhr stürzten sich unsre Zweite und Dritte ins Getümmel:

Die Zweite traf auf die relativ junge Truppe aus Burlafingen (ok...die Herren Jahn und Bognar mal ausgenommen...), die Dritte auf das noch viel jüngere Team aus Leipheim.

Bald stellte sich heraus, dass beide Heimmannschaften in Unterzahl antreten mussten, da einerseits Lorenz verpennt hatte, andererseits Erich wohl nicht informiert worden war. 
Somit galt es, beide Rückstände aufzuholen:
Johannes Anwander ging mit gutem Beispiel voran und zeigte seinem jugendlichen Gegenüber in einer Sizilianischen Partie deutlich die Grenzen auf.
Felix Soltes sorgte sogar für die 2:1 Führung unserer B-Klassen Mannschaft: In einer hin- und her wogenden Partie schaffte er es, einen Bauern umzuwandeln und dadurch den ganzen Punkt einzusammeln.
Leider verdarb sein Papa Georg eine überlegene Stellung gegen Andreas Schwegler noch zu einer Niederlage,wodurch am Ende ein 2:2 zu Buche stand.

Nun zu unsrer A-Klassen Mannschaft: 
Franz erzielte relativ zügig den Ausgleich. Wie er es genau geschafft hat, kann ich leider nicht sagen. 
Martin sammelte ebenfalls einen ganzen Zähler ein. Hier hatte er allerdings mehr Glück als Verstand, denn sein Gegner, Dr. Denzel, griff in einer Kombination fehl.
Peter musste eine Niederlage quittieren: Wie so oft hatte er in einer guten Stellung die gegnerischen Konterchancen unterschätzt und wurde von Manfred Jahn matt gesetzt.
Wolfgang stand gegen Yannik Linder schnell klar besser. Doch bei der Verwertung des Vorteils tat er sich unglaublich schwer. Erst nach dem zweiten Bier schien es flüssiger zu gehen und er konnte die Partie durch ein Opfer entscheiden.
Den Schlusspunkt setzte Jonathan: Im Duell zweier sehr langsam spielenden Kontrahenten konnte er Rebecca Denzel niederringen.

Nun zur Ersten:
Wie bereits gegen Dillingen sahen wir uns auch gegen Wertingen mit lediglich sechs Gegnern konfrontiert. Im Gegenteil zu den Dillingern ließ Wertingen jedoch zwei Schwarzbretter frei und erhoffte sich vor allem an den hinteren Brettern und an der Spitze Zählbares.
Caro lieferte das erste Ergebnis. Sie pendelte sich gegen Paul Gerten in einer Zugschaukel ein und teilte den Punkt.
Domenico erhöhte durch einen souveränen Sieg aufgrund seines Eröffnungswissens und der besseren Zeiteinteilung.
Da Thomas, Tina und auch ich etwas seltsam standen, durften wir allerdings noch längst nicht die Beine hochlegen. 
Thomas sorgte dann für allgemeine Erleichterung, als er mit Josef Stuhler den Punkt teilte. Dieser hatte seiner guten Stellung in großer Zeitnot offenbar nicht mehr vertraut. 
Kurz darauf bot Otto Helmschrott seinerseits Remis, was ich selbstverständlich annahm. In einer Caro-Kann Partie hatte ich mich zwar wie immer etwas ungeschickt aufgebaut, Otto hatte aber keinen Weg gesehen, mich durchschlagend anzugreifen.
Und auch Tina rettete sich durch eine Zugschaukel ins Remis. Evtl. wäre hier sogar mehr drin gewesen, da ihre drei Figuren deutlich stärker aussahen als die gegnerische Dame.
Den Schlusspunkt setzte Frank, der am Spitzenbrett das Glück hatte, dass Werner Kugelmann in Zeitnot nicht die richtige Matt-Kombi fand und unglücklich abwickelte.

Mit 6:0 Mannschaftspunkten stehen wir weiterhin an der Spitze der Tabelle, allerdings punktgleich mit Haunstetten II. 
Die nächsten Gegner werden nun deutlich stärker, angefangen mit Kriegshaber im Februar.

 

2. Spieltag Schwabenliga II Nord:

Nach unsrem monströsen Auftakt gegen Mering II wollten wir gegen die Zweite von Dillingen nachlegen. An unserer Aufstellung hatte sich nichts geändert: Alle acht Stammspieler waren an Bord.
Bei den Gastgebern sah es deutlich anders aus: Sie konnten nur sechs Schachfreunde an die Bretter bringen, weshalb wir nach einer Stunde bereits 2:0 führten. Weshalb Dillingen ausgerechnet zwei Weißbretter frei ließ, muss man jetzt nicht verstehen...

Den ersten "richtigen" Punkt besorgte Tina. Sie hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und ließ diesem nach einem längeren Abtausch einen entscheidenden zweiten folgen. Letztendlich war es ein gemütlicher Sieg, obwohl Tina nach der Partie meinte, sie sei schon noch etwas eingerostet. So habe sie sich nach dem gegnerischen 1....c5 erstmal daran erinnern müssen, was "man da so spielte".
Das 4:0 blieb mir vorbehalten: In einer zweischneidigen Partie ließ ich zunächst den gegnerischen Angriff abprallen und landete in einem Endspiel mit zwei Mehrbauern. Seltsamerweise spielte Benedikt Tratzmiller auch mit einer Dame weniger noch mehrere Züge weiter, was allgemeines Erstaunen auslöste.
Christoph sicherte mit einem Remis den Mannschaftserfolg. Nach einem Schwerfigurenabtausch war er in einem unentschiedenen Endspiel gelandet.
Frank zerlegte Michael Reif am Spitzenbrett eindrucksvoll: Der gegnerische Stonewall entpuppte sich als weitgehend brüchig und Frank konnte seine positionellen Fähigkeiten ausspielen.
Thomas stand gegen Simon Neipp lange Zeit gedrückt. Doch in seiner unnachahmlichen Art konnte er sich herauswurschteln.
Domenico setzte durch einen Endspielsieg den 7:1 Schlusspunkt.

Aktuell sind wir zwar Tabellenführer, doch wir hatten wohl bisher auch die schlechteste Gegnerschaft.

 

Achtelfinale der schwäbischen Pokals:


Nachdem ich kurzzeitig sogar befürchten musste, keine vier Spieler an die Bretter zu bekommen, fanden sich doch noch dankenswerter Weise drei tapfere Recken, die mit mir die Fahrt ins Allgäu antreten wollten. 
Als Spielort war von unserem Spielleiter Dietmannried festgelegt worden. Die Konkurrenz vor Ort erschien machbar, waren dort mit Buchloe und Bad Grönenbach nur zwei der möglichen sieben Gegner ungefähr unsre Kragenweite.
Die Auslosung vor Ort bescherte uns Buchloe. Für beide Teams unglücklich, waren doch auch Vereine wir Martinszell, Immenstadt oder Dietmannsried vor Ort. Diese wären durchaus gemütlicher gewesen.

Domenico sorgte als Erster für etwas missgelaunte Stimung meinerseits. Als Weißer spielte er seine Partie von Beginn an zahnlos und einigte sich bald mit seinem Kontrahenten auf Remis. Da ich die Spiele an unsren hinteren Brettern noch nicht einschätzen konnte, kam mir dieser Remisschluss nach ca einer Stunde sehr ungelegen.
Martin sorgte bald darauf für unsre Führung. Er überspielte Andreas Kutter sehenswert in einer englischen Partie. Gott sei Dank hatte Martin nicht auf Kuttis DWZ geschaut, sonst wäre ihm womöglich noch ein Remisgebot rausgerutscht 
;-)

Sebastian Rühl, der dankenswerterweise extra aus München angereist war, musste sich mit einer passiven Stellung und bald einer Stunde weniger Zeit herum kämpfen. Er verteidigte sich aber zäh und überstand auch die Zeitnotphase. Ergebnis: Remis.
Nun lag es an mir, meine Partie nicht zu verlieren. Aus der Eröffnung war ich holprig herausgekommen. Bei heterogenen Rochaden entstand bald ein wilder Kampf. Ich opferte zwischenzeitlich eine Figur, welche von Alexander Keller mit einem Gegenopfer beantwortet wurde. Dieses musste ich mit einem erneuten Figurenopfer erwidern, um nicht in einem schlechten Endspiel zu landen. Klingt kompliziert, war es auch! Letztendlich entstand ein gewonnenes Endspiel meinerseits, das Alex in Zeitnot auch noch schlecht behandelte.

Ich hoffe, dass wir in der nächsten Runde noch ein paar Spieler der ersten Mannschaft mobilisieren können. Da kommen dann nämlich voraussichtlich Teams aus dem Augsburger Raum.

Kötz/Ichenhausen - Buchloe 3:1

Bühler (2012) - Keller (1857) 1:0
Giannino (1954) - Kugelmann (1921) 1/2
Beh (1574) - Kutter (1725) 1:0
Rühl (1575) - Stolzenwald (1536) 1/2

 

1. Spieltag Schwabenliga II Nord:


Kötz/Ichenhausen-Mering II 7,5:0,5

Zum ersten Spieltag der Schwabenliga fand sich die zweite Mannschaft des SK Mering im SCI Sportheim ein. Bereits zu Beginn regte deren Spitzenbrett Essler die Umnennung seines Teams in "Tasmania Mering" an. Augenscheinlich hatte er wenig Vertrauen in seine Truppe.
Es sollte sich bald zeigen, dass er Recht behielt. Obwohl sich manche Ichenhauser schwerer als nötig taten (Thomas, Domenico), mussten die Meringer nach und nach die Segel streichen. Frank erlaubte unsren Gästen immerhin ein Ehren-Remis.

Es war schön, Tina wieder in der Ersten zu sehen. Sie wird ebenso wie Caro eine wichtige Stütze für kommende Aufgaben sein.

Überraschenderweise sind wir durch unsren Erfolg nicht alleiniger Tabellenführer. Die Liga scheint eine Zweiklassengesellschaft zu sein, schließlich gab es vier Kantersiege. Im November geht es nach Dillingen. Dort müssen wir nachlegen!

Erfreulich war auch der Sieg unsrer Dritten gegen Burlafingen. Fun Fact am Rande: Mit Peter Linder saß der nominell stärkste Spieler im Raum ausgerechet an einem B-Klassen Brett ;-)

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© Maximilian Dauer