Schwäbisches Pokalfinale gegen den SK Rochade Augsburg:

 

Nachdem sich das Finden einer Spieltermins als äußerst kompliziert dargestellt hatte, spielten wir nun doch am vergangenen Sonntag das Finale des schwäbischen Pokals gegen den SK Rochade Augsburg. Da wir nicht in unser Sportheim konnten, mussten wir erneut im Gasthof Adler ran. Außer Max konnten wir alles an den Startbringen, was wir haben. Aber auch unsre Gäste waren ordentlich aufgestellt.
Christoph sorgte für das erste Ergebnis: Er opferte gegen Jens Weichelt aussichtsreich eine Figur. Doch aus dem Mattangriff wurde nichts und er musste den Augsburger in ein Dauerschach entlassen.
Domenico erzielte unsre Führung. Er bekam von Olaf Schmidt eine Berliner Verteidigung vorgesetzt und spielte diese deutlich schneller herunter als sein Kontrahent. Als dieser einer Bauern gab, um Domenicos Springer zu fangen, setzte dieser mit einem Figurenopfer fort und hatte danach eine schöne, weit vorgerückte Bauernkette. Der Augsburger zögerte dann zu lange, das Opfer zurück zu geben und landete in einem verlorenen Turmendspiel.
Frank besorgte uns den Titel. Seine Stellung gegen Oleg Lapin war lange Zeit geschlossen und sah sehr remislich aus. Gott sei Dank stellte Lapin im weiteren einen Bauern ein und wir waren durch!
Da war meine Niederlage gegen Thorsten Zehrfeld nicht mehr tragisch.

Kötz/Ichenhausen - Rochade Augsburg 2,5:1,5
Bühler (2037) - Zehrfeld (2126) 0:1
Giannino (2011) - Schmidt (2038) 1:0
Blösch (1962) -Weichelt (1977) 1/2:1/2
Schwabedahl (1934) - Lapin (1766) 1:0

 

1. Runde bayerischer Mannschaftspokal:

 

SG Kötz/Ichenhausen - SC Garching 1980 1,5:2,5

Es war eine knappere Kiste als gedacht. Garching war bei weitem nicht mit allem angetreten, was sie zu bieten hätten, spielt doch die 1. Mannschaft der Münchner in der 2. Bundesliga und ihre Zweite in der Landesliga. 
Trotzdem waren die Gäste klar favorisiert. 
Christoph teilte als Erster den Punkt mit seinem Gegenüber. Dieser hatte etwas unmotiviert Remis geboten, stand er doch als Weißer im Schwerfigurenendspiel leicht besser.
Als Nächster konnte ich den ehemaligen Memminger Max Hess bezwingen. In einer holländischen Partie stand ich zunächst verdächtig, später dann klar schlechter und einen Zug lang glatt auf Verlust. Da Max aber stets ungenau fortgesetzt hatte und schnell in Zeitnot war, konnte ich einen Gegenangriff und wilde Verwicklungen erreichen. Schließlich landete ich in einem vorteilhaften Endspiel und konnte es recht einfach verwerten.
Domenico musste postwendend den Ausgleich in Kauf nehmen. In einem Sizilianer stand er eigentlich recht gut, doch nachdem er durch eine kleine Taktik einen Bauern geben musste, nahm das Unglück seinen Lauf.
Frank stand bereits aus der Eröffnung heraus verdächtig. Schließlich landete er in einem Turmendspiel mit MInusbauer. Leider wurde sein König abgedrängt und unsre Niederlage stand fest.

Bühler (2022) - Hess (2266) 1:0
Giannino (1986) - Mueller (2138) 0:1
Schwabedahl (1953) - Pawelzik (2125) 0:1
Blösch (1944) - Stork (1995) 1/2

 

Zwei erste Plätze beim Monatsblitz Juni 

 

Beim Monatsblitz Juni im Sportheim Hochwang teilten sich Thomas Kurzweil und Maximilian Dauer den ersten Platz. Schließlich ging selbst nach zwei Entscheidungspartien kein Sieger hervor. Auf dem dritten Platz landete Franz Wagner. Die weiteren Plätze belegten Erich Lambacher und Martin Beh.

Gesamtwertung nach 3 von 12 Turnieren

 

 

 

Erfolgreiche Ichenhausener in Leutasch

 

Beim Mannschaftsschnellschach in Leutasch reicht es zu Rang 5 in der B-Gruppe - für die erste Teilnahme sehr ordentlich und das Benzingeld wurde wieder reingespielt :-)

Von links nach rechts: Florian Bühler, Thomas Kurzweil, Domenico Giannino und Christoph Lipok

 

Bühler gewinnt Offene Vereinsmeisterschaft 

 

Florian Bühler konnte sich am Ende glücklich vor Maximilian Dauer mit einem halben Buchholzpunkt mehr den ersten Platz sichern. Auf dem dritten Platz landete Georg Knoll (VFL Leipheim). Die genauen Ergebnisse finden Sie hier

 

 

7. Spieltag Schwabenliga​​ II Nord:

 

SF Augsburg - SG Kötz/Ichenhausen 5:3

Eine durchaus gelungene Saison mündete in einem nicht so gelungenen Finale. Wir hätten gegen die Krabbelgruppe der Schachfreunde Augsburg gewinnen müssen, um in die Schwabenliga I aufzusteigen, unseren Kontrahenten genügte bereits ein Unentschieden.
Caro war kurzfristig krank geworden, für sie sprang Franz als Ersatzmann ein. Franz war es auch, der bereits früh eine Figur einstellte und danach von seinem jugendlichen Kontrahenten sehenswert zerlegt wurde.
Domenico hatte zuvor für unsere Führung gesorgt. Ebenfalls gegen ein Kind spielend, hatte er im Mittelspiel eine Quali mehr und verwertete diese souverän. Mit 6,5/7 Punkten ist Domenico der erfolgreichste Spieler der gesamten Liga.
Thomas hatte früh ein Remisangebot abgelehnt, da noch nicht abzusehen war, wie sich der Mannschaftskampf entwickeln sollte. Leider wählte er einen sehr passiven Ansatz und wurde von Martin Bacher kompromisslos zusammen geschoben.
Max teilte sich mit Hans Kampen den Punkt in einem Schwerfigurenendspiel, in dem keine Partie Gewinnversuche machen konnte.
Frank verlor gegen das Augsburger Spitzenbrett, FM Vuckovic...das war abzusehen.
Um aufzusteigen hätten wir nun alle restlichen Partien gewinnen müssen. Da aber meine Stellung nicht mehr gut aussah, bot Tina ihrem Gegner die Punkteteilung in einem ohnehin remislichen Endspiel. Somit standen die Oberhauser als Aufsteiger fest.
Christoph bewies gegen Hermann Reif Nervenstärke und beförderte einen Bauern zur Umwandlung.
Ich stand (meiner Meinung nach) gar nicht so übel und hatte sogar so etwas wie Angriff auf dem Brett. Nach dem Damentausch und einer unglücklichen Abwicklung war ich in einem schlechten Endspiel mit Minusbauern gelandet. Zarko Vuckovic spulte das Ganze dann souverän herunter. 

Als Bilanz steht nach der Saison lediglich Tabellenplatz 4. Domenico, Max, Christoph und Tina dürfen sich über nette DWZ Gewinne freuen. Caro, Frank und ich spielten ungefähr entsprechend unserer Erwartung.

 

 

Halbfinale Schwäbischer Pokal:
Göggingen-K/I 1,5:2
,5

 

Heute stand das Halbfinale des schwäbischen Mannschaftspokals an. Im Vorfeld hatte mir Christoph Lipok verraten, dass er am Start sein würde. Dies erschien mir etwas seltsam, da Christoph mit den übrigen Spielern der ersten Gögginger Mannschaft inzwischen im BC Augsburg gemeldet ist. Diesen Namen hatte sich der aktuelle Meister der 2. Bundesliga Ost gegönnt, um sich für Sponsoren attraktiver zu machen. Nun hatte Spielleiter Harry Riegger anscheinend erlaubt, dass im Pokal auch Spieler antreten dürfen, die nicht als aktive Spieler gemeldet sind. Aus diesem Grund spielten bei Göggingen zwei Leute mit, die eigentlich lediglich als "passive" Mitglieder registriert waren.  Ich halte das für sehr seltsam...
Frank brachte uns ins Hintertreffen: In bereits kritischer Stellung stellte er einzügig die Dame ein.
Ich konnte gegen den 85 jährigen Herrn Meszaros ausgleichen. Nach passivem Beginn konnte ich das Zentrum öffnen und bald flog seine Stellung taktisch auseinander.
Domenico landete einen wichtigen Sieg am zweiten Brett. Auch zunächst passiv stehend, konnte er sich befreien und dank der gegnerischen Zeitnot die Partie drehen. Der Schlussakkord war mit einem Turmopfer sehr sehenswert.
Max sorgte für den Big Point. Ersetzte gegen Christoph mutig zum Königsangriff an, doch dieser hatte eine solide Stellung gebaut. Nach dem Damentausch verflachte die Partie und Max konnte im Endspiel mit etwas Glück das Remis eintüten.

Im Finale wartet der SK Rochade Augsburg.

Göggingen - K/I 1,5:2,5
FM Lipok (2205) -Dauer (2010) 1/2
FM Dr. Müller (2067) - Giannino (1954) 0:1
CM Meszaros (1874) - Bühler (2012) 0:1
Petzelberger (2068) - Schwabedahl (1955) 1:0

 

Dauer hat beim Monatsblitz April die Nase vorn

Beim Monatsblitz April in Großkötz konnte sich Maximilian Dauer (9,5 Punkte) vor Frank Schwabedahl (7,5 Punkte) und Franz Wagner (6,5 Punkte) den ersten Platz sichern. Die Plätze 4 bis 6 belegten Erich Lambacher, Martin Beh und Georg Soltes. 

In der Gesamtwertung führt nun Maximilian dauer vor Franz Wagner und Martin Beh.

 

6. Spieltag Schwabenliga Nord:
K/I - Caissa Augsburg 5,5:2,5

Am vorletzten Spieltag empfingen wir die Kollegen aus Augsburgs Altstadt. Die Zielsetzung beider Teams konnte unterschiedlicher kaum sein: Für Caissa geht es gegen den Abstieg, wir hingegen dürfen vom Aufstieg träumen.
Max hatte kurzfristig abgesagt, weshalb ich erneut Franz eine Chance in der Ersten gab. Das kam ihm gerade recht, sparte er sich so eine nervige Auswärtsfahrt nach Nördlingen.

Caissa war mit nur sieben Leuten und zudem ohne Spitzenbrett angetreten. Das sollte für uns ja eigentlich kein Problem darstellen...Soweit die Theorie...
Ich hatte als Vorgabe eine hohen Sieg verlangt, schließlich war beim aktuellen Tabellenstand mit einem engen Aufstiegsrennen zu rechnen, bei dem jeder Brettpunkt zählen könnte.
Domenico erfüllte die Maßgabe und sammelte die Dame des heillos überforderten Werner Sedelmayr ein.
Danach stockte unser Motor allerdings gewaltig. Caro bot in einer sehr gemütlichen Stellung plötzlich Remis, welches von Sven Müller nach Rücksprache mit seinem Mannschaftsführer angenommen wurde. 
Franz musste die Waffen strecken: Er hatte sich gegen den Drachen Jonathan Labers seltsam aufgebaut und fraß zu allem Überfluss noch eine vergiftete Figur. Danach war "dr Käs g'essa".
Nun liefen noch vier Partien und in allen standen wir seltsam bzw. nahezu tot (Frank).
Thomas sorgte dann für Entwarnung und vermeldete Figuren- und Partiegewinn. 
Christoph tat es ihm gleich, obwohl er stets gedrückt gestanden war. Sein Kontrahent kommentierte die eigene Leistung passenderweise mit "zu dumm zum Scheißen..."
Und auch ich hatte mich glorreich raus gebauert. Robert Luhn wusste im Gegensatz zu mir ziemlich genau, was er in der Eröffnung tat. Bald stand ich passiv und hatte einen Turm im Abseits. Als Robert dann einen vermeidlich kostenlosen Bauern verspeiste, war durch einen Abzug plötzlich eine Figur weg.
Das Endspiel ließ er sich dann nicht mehr zeigen.
Frank stand lange auf Bruch. Max Krämer hatte so manche Einschlagmöglichkeit ausgelassen. Plötzlich landete Frank durch eine seltsame Abwicklung in Zeitnot in einem wohl gewonnenen Endspiel er hatte drei Bauern für die Qualität und jene waren bereits weit vorgerückt. Es hatte nach dem 40. Zug eine Kontroverse gegeben, da ich Franks Vermutung bestätigte, dass er in der Zeitnotphase die 40 Züge erreicht hatte. Das hätte ich wohl nicht tun sollen. Gönnerhaft spielte Krämer die Partie ohne Protest weiter, und da Frank ein wahrer Sportsmann ist, vergurkte er das Endspiel dermaßen, dass er es tatsächlich noch verlor. Das war äußerst unnötig...

...aber letztendlich egal!! 
Denn Haunstetten spielte parallel gegen den krassen Außenseiter Dillingen II nur 4:4. 
Das bedeutet, dass wir am 30.04.17 ein Finale um den Aufstieg bei den Schachfreunden Augsburg haben. Wenn wir gewinnen, spielen wir nächstes Jahr Schwabenliga I.

 

 

Pokal Viertelfinale:
K/I - Friedberg 3:1

Ich stand vor unserer Viertelfinalpartie gegen Friedberg vor der schönen Situation, fünf willige Spieler zu Verfügung zu haben.
Da gönnte ich es mir, dieses eine Mal lediglich als Mannschaftsführer, Schiedsrichter und Kaffeekocher zu fungieren und nicht selbst am Brett zu sitzen.
Im Nachhinein alles richtig gemacht!

Max spielte gegen Wolfgang Berthold von Beginn an auf Angriff und schob diesen gnadenlos zusammen. In dieser Form war das sehr beeindruckend. Christoph siegte gegen Gerhald Nierlich ähnlich beeindruckend: Keine Schwächen aufkommen lassen und dann die gegnerischen Schwächen ausnutzen. Ergebnis: Mattangriff. Frank hatte weniger Fortune. Er hatte sich gegen Ralf Bendel eigentlich aus einer schwierigen Stellung herausgewurschtelt, nur um sich in einem schlechteren Endspiel wieder zu finden. Die Folge war das 2:1. Domenico machte dann aber den Deckel drauf: Ursprünglich mal gut gestanden, fand Martin Baierlein nicht die richtige Fortsetzung und Domenico gewann kombinatorisch einen Bauern. Das Endspiel war nur noch eine Frage der Technik.
Im Halbfinale müssen wir zum SK Göggingen.

 

5. Spieltag Schwabenliga II Nord

K/I-Haunstetten II 4,5:3,5

In unserem Match gegen den Tabellenführer mussten wir unbedingt gewinnen, um noch eine kleine Chance Richtung Aufstieg zu bewahren. Ich konnte dankenswerterweise wieder auf sieben Stammspieler und Franz als Ersatz bauen.
Franz war es dann auch, der nach einem schönen Qualitätsopfer aus schlechterer Stellung seine Partie gewinnen konnte. Zuvor hatten sich Caro uns ihr Kontrahent auf eine Punkteteilung geeinigt.
Haunstetten hatte seinerseits alles aufgefahren, was Rang und Namen hatte. Das musste Frank erfahren, der gegen Paul Weichlein eigentlich ordentlich stand, doch nach einem zu optimistischen Opfer die Waffen strecken musste.
 
Max erzielte die erneute Führung in einer glorreichen Partie gegen den Augsburger Romfeld. 
Ich rettete mich in eine Zugwiederholung. Dirk Fehmer hatte die gesamte Partie besser gestanden, weshalb ich zufrieden war. 
Christoph musste leider den Ausgleich hinnehmen. Er hatte sich gegen Roland Bindl zu früh für einen riskanten Bauernvorstoß entschieden und musste im Turmendspiel aufgeben.
Tina sorgte für den Big Point: Sie stand gegen Gerald Beck stets angenehm. Zudem kam dieser in horrende Zeitnot. Letztendlich verwertete sie ihren Vorteil souverän.
Domenico brachte durch ein Remis gegen Meister Rubke den Mannschaftserfolg in trockene Tücher: In einem schwierigen Endspiel war stets er es, der am Drücker war. Doch auch das Remis genügte dem Team.
In der Tabelle stehen nun 4 Teams mit 8:2 Punkten. So ziemlich jeder hat es selbst in der Hand, den Aufstieg klar zu machen. 
Drückt uns die Daumen!

 

4. Spieltag Schwabenliga II:

Kriegshaber II - Kötz/Ichenhausen 4,5:3,5

Am vierten Spieltag der Schwabenliga mussten wir die erste Niederlage einstecken. Ich stand vor der schweren Aufgabe, vier Stammspieler zu ersetzen. Dass dies nicht gelingen würde, war von Vornherein klar. Mit insgesamt sieben Spielern (Brett 2 wurde frei gelassen) und den Ersatzleuten Norbert, Jonathan und Martin waren wir dennoch schlagkräftig aufgestellt.
Christoph sorgte für den 1:1 Ausgleich.In einem Franzosen hatte er seinen Gegner in weniger als 20 Zügen zerlegt. Nachdem Domenico Bruno Stubenrauch ebenfalls deutlich zusammen geschoben hatte, konnte ich optimistisch in die Zukunft schauen.

Leider ging es nicht auf diese Weise weiter. Norbert verlor sang- und klanglos gegen Viktor Kaiser und Jonathan verließen gegen Wolfgang Buchert in einem eigentlich remislichen Endspiel ebenfalls die Kräfte.
Martin siegte nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr schön gegen Thomas Städele.
Nun lag es beim Zwischenstand von 3:3 an Frank und mir, das Match zu unseren Gunsten zu drehen. 
Frank stand lange Zeit gedrückt, doch Dr. Felix Stelter fand nicht die korrekte Fortsetzung: Remis
Ich spielte eine zweischneidige Partie gegen Dr. Roland Glück, in der ich leider nicht die logischste Zugfolge zum Mattangriff wählte, sondern meinen Kontrahenten durch ungeschickte Züge praktisch auf die guten Felder jagte. Sein Angriff schlug schließlich durch. Ich hatte einfach zu sorglos gespielt...


 

3. Spieltag Mannschaftskämpfe (Florian Bühler):

Mit etwas Verspätung schaffe ich es endlich, etwas über den letzten Spieltag unserer drei Teams zu schreiben. Der Spielplan wollte es, dass alle Mannschaften der SG Kötz/Ichenhausen Heimspiele zu bestreiten hatten. Da für eine derart große Veranstaltung auch eine passende Location gefunden werden muss, traf man sich im Gasthof Hirsch.
Nachdem wir den Pächtern noch bei den nötigen Umbauarbeiten im großen Saal zur Hand gehen mussten (Anscheinend hatten sie den Termin verpasst und ich musste sie erst aus dem Schlaf klingeln), konnte es auch schon losgehen.

Um 9 Uhr stürzten sich unsre Zweite und Dritte ins Getümmel:

Die Zweite traf auf die relativ junge Truppe aus Burlafingen (ok...die Herren Jahn und Bognar mal ausgenommen...), die Dritte auf das noch viel jüngere Team aus Leipheim.

Bald stellte sich heraus, dass beide Heimmannschaften in Unterzahl antreten mussten, da einerseits Lorenz verpennt hatte, andererseits Erich wohl nicht informiert worden war. 
Somit galt es, beide Rückstände aufzuholen:
Johannes Anwander ging mit gutem Beispiel voran und zeigte seinem jugendlichen Gegenüber in einer Sizilianischen Partie deutlich die Grenzen auf.
Felix Soltes sorgte sogar für die 2:1 Führung unserer B-Klassen Mannschaft: In einer hin- und her wogenden Partie schaffte er es, einen Bauern umzuwandeln und dadurch den ganzen Punkt einzusammeln.
Leider verdarb sein Papa Georg eine überlegene Stellung gegen Andreas Schwegler noch zu einer Niederlage,wodurch am Ende ein 2:2 zu Buche stand.

Nun zu unsrer A-Klassen Mannschaft: 
Franz erzielte relativ zügig den Ausgleich. Wie er es genau geschafft hat, kann ich leider nicht sagen. 
Martin sammelte ebenfalls einen ganzen Zähler ein. Hier hatte er allerdings mehr Glück als Verstand, denn sein Gegner, Dr. Denzel, griff in einer Kombination fehl.
Peter musste eine Niederlage quittieren: Wie so oft hatte er in einer guten Stellung die gegnerischen Konterchancen unterschätzt und wurde von Manfred Jahn matt gesetzt.
Wolfgang stand gegen Yannik Linder schnell klar besser. Doch bei der Verwertung des Vorteils tat er sich unglaublich schwer. Erst nach dem zweiten Bier schien es flüssiger zu gehen und er konnte die Partie durch ein Opfer entscheiden.
Den Schlusspunkt setzte Jonathan: Im Duell zweier sehr langsam spielenden Kontrahenten konnte er Rebecca Denzel niederringen.

Nun zur Ersten:
Wie bereits gegen Dillingen sahen wir uns auch gegen Wertingen mit lediglich sechs Gegnern konfrontiert. Im Gegenteil zu den Dillingern ließ Wertingen jedoch zwei Schwarzbretter frei und erhoffte sich vor allem an den hinteren Brettern und an der Spitze Zählbares.
Caro lieferte das erste Ergebnis. Sie pendelte sich gegen Paul Gerten in einer Zugschaukel ein und teilte den Punkt.
Domenico erhöhte durch einen souveränen Sieg aufgrund seines Eröffnungswissens und der besseren Zeiteinteilung.
Da Thomas, Tina und auch ich etwas seltsam standen, durften wir allerdings noch längst nicht die Beine hochlegen. 
Thomas sorgte dann für allgemeine Erleichterung, als er mit Josef Stuhler den Punkt teilte. Dieser hatte seiner guten Stellung in großer Zeitnot offenbar nicht mehr vertraut. 
Kurz darauf bot Otto Helmschrott seinerseits Remis, was ich selbstverständlich annahm. In einer Caro-Kann Partie hatte ich mich zwar wie immer etwas ungeschickt aufgebaut, Otto hatte aber keinen Weg gesehen, mich durchschlagend anzugreifen.
Und auch Tina rettete sich durch eine Zugschaukel ins Remis. Evtl. wäre hier sogar mehr drin gewesen, da ihre drei Figuren deutlich stärker aussahen als die gegnerische Dame.
Den Schlusspunkt setzte Frank, der am Spitzenbrett das Glück hatte, dass Werner Kugelmann in Zeitnot nicht die richtige Matt-Kombi fand und unglücklich abwickelte.

Mit 6:0 Mannschaftspunkten stehen wir weiterhin an der Spitze der Tabelle, allerdings punktgleich mit Haunstetten II. 
Die nächsten Gegner werden nun deutlich stärker, angefangen mit Kriegshaber im Februar.

 

2. Spieltag Schwabenliga II Nord:

Nach unsrem monströsen Auftakt gegen Mering II wollten wir gegen die Zweite von Dillingen nachlegen. An unserer Aufstellung hatte sich nichts geändert: Alle acht Stammspieler waren an Bord.
Bei den Gastgebern sah es deutlich anders aus: Sie konnten nur sechs Schachfreunde an die Bretter bringen, weshalb wir nach einer Stunde bereits 2:0 führten. Weshalb Dillingen ausgerechnet zwei Weißbretter frei ließ, muss man jetzt nicht verstehen...

Den ersten "richtigen" Punkt besorgte Tina. Sie hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und ließ diesem nach einem längeren Abtausch einen entscheidenden zweiten folgen. Letztendlich war es ein gemütlicher Sieg, obwohl Tina nach der Partie meinte, sie sei schon noch etwas eingerostet. So habe sie sich nach dem gegnerischen 1....c5 erstmal daran erinnern müssen, was "man da so spielte".
Das 4:0 blieb mir vorbehalten: In einer zweischneidigen Partie ließ ich zunächst den gegnerischen Angriff abprallen und landete in einem Endspiel mit zwei Mehrbauern. Seltsamerweise spielte Benedikt Tratzmiller auch mit einer Dame weniger noch mehrere Züge weiter, was allgemeines Erstaunen auslöste.
Christoph sicherte mit einem Remis den Mannschaftserfolg. Nach einem Schwerfigurenabtausch war er in einem unentschiedenen Endspiel gelandet.
Frank zerlegte Michael Reif am Spitzenbrett eindrucksvoll: Der gegnerische Stonewall entpuppte sich als weitgehend brüchig und Frank konnte seine positionellen Fähigkeiten ausspielen.
Thomas stand gegen Simon Neipp lange Zeit gedrückt. Doch in seiner unnachahmlichen Art konnte er sich herauswurschteln.
Domenico setzte durch einen Endspielsieg den 7:1 Schlusspunkt.

Aktuell sind wir zwar Tabellenführer, doch wir hatten wohl bisher auch die schlechteste Gegnerschaft.

 

Achtelfinale der schwäbischen Pokals:


Nachdem ich kurzzeitig sogar befürchten musste, keine vier Spieler an die Bretter zu bekommen, fanden sich doch noch dankenswerter Weise drei tapfere Recken, die mit mir die Fahrt ins Allgäu antreten wollten. 
Als Spielort war von unserem Spielleiter Dietmannried festgelegt worden. Die Konkurrenz vor Ort erschien machbar, waren dort mit Buchloe und Bad Grönenbach nur zwei der möglichen sieben Gegner ungefähr unsre Kragenweite.
Die Auslosung vor Ort bescherte uns Buchloe. Für beide Teams unglücklich, waren doch auch Vereine wir Martinszell, Immenstadt oder Dietmannsried vor Ort. Diese wären durchaus gemütlicher gewesen.

Domenico sorgte als Erster für etwas missgelaunte Stimung meinerseits. Als Weißer spielte er seine Partie von Beginn an zahnlos und einigte sich bald mit seinem Kontrahenten auf Remis. Da ich die Spiele an unsren hinteren Brettern noch nicht einschätzen konnte, kam mir dieser Remisschluss nach ca einer Stunde sehr ungelegen.
Martin sorgte bald darauf für unsre Führung. Er überspielte Andreas Kutter sehenswert in einer englischen Partie. Gott sei Dank hatte Martin nicht auf Kuttis DWZ geschaut, sonst wäre ihm womöglich noch ein Remisgebot rausgerutscht 
;-)

Sebastian Rühl, der dankenswerterweise extra aus München angereist war, musste sich mit einer passiven Stellung und bald einer Stunde weniger Zeit herum kämpfen. Er verteidigte sich aber zäh und überstand auch die Zeitnotphase. Ergebnis: Remis.
Nun lag es an mir, meine Partie nicht zu verlieren. Aus der Eröffnung war ich holprig herausgekommen. Bei heterogenen Rochaden entstand bald ein wilder Kampf. Ich opferte zwischenzeitlich eine Figur, welche von Alexander Keller mit einem Gegenopfer beantwortet wurde. Dieses musste ich mit einem erneuten Figurenopfer erwidern, um nicht in einem schlechten Endspiel zu landen. Klingt kompliziert, war es auch! Letztendlich entstand ein gewonnenes Endspiel meinerseits, das Alex in Zeitnot auch noch schlecht behandelte.

Ich hoffe, dass wir in der nächsten Runde noch ein paar Spieler der ersten Mannschaft mobilisieren können. Da kommen dann nämlich voraussichtlich Teams aus dem Augsburger Raum.

Kötz/Ichenhausen - Buchloe 3:1

Bühler (2012) - Keller (1857) 1:0
Giannino (1954) - Kugelmann (1921) 1/2
Beh (1574) - Kutter (1725) 1:0
Rühl (1575) - Stolzenwald (1536) 1/2

 

1. Spieltag Schwabenliga II Nord:


Kötz/Ichenhausen-Mering II 7,5:0,5

Zum ersten Spieltag der Schwabenliga fand sich die zweite Mannschaft des SK Mering im SCI Sportheim ein. Bereits zu Beginn regte deren Spitzenbrett Essler die Umnennung seines Teams in "Tasmania Mering" an. Augenscheinlich hatte er wenig Vertrauen in seine Truppe.
Es sollte sich bald zeigen, dass er Recht behielt. Obwohl sich manche Ichenhauser schwerer als nötig taten (Thomas, Domenico), mussten die Meringer nach und nach die Segel streichen. Frank erlaubte unsren Gästen immerhin ein Ehren-Remis.

Es war schön, Tina wieder in der Ersten zu sehen. Sie wird ebenso wie Caro eine wichtige Stütze für kommende Aufgaben sein.

Überraschenderweise sind wir durch unsren Erfolg nicht alleiniger Tabellenführer. Die Liga scheint eine Zweiklassengesellschaft zu sein, schließlich gab es vier Kantersiege. Im November geht es nach Dillingen. Dort müssen wir nachlegen!

Erfreulich war auch der Sieg unsrer Dritten gegen Burlafingen. Fun Fact am Rande: Mit Peter Linder saß der nominell stärkste Spieler im Raum ausgerechet an einem B-Klassen Brett ;-)

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© Maximilian Dauer